Unten neu: Bürgerkrieg

05. November 2014

Diese Seite ist weder rechts noch links und politisch nicht korrekt. Sie erhebt auch keinerlei Anspruch auf Neutralität. Hier lesen Sie jedoch Dinge, die Sie in Ihrer Tageszeitung nicht finden werden. Ausserdem erhebt diese Seite keinerlei Anspruch auf Gerechtigkeit und gibt lediglich die Meinung der Verfasser der einzelnen Texte wieder.

Kommentare, die mehr als zwei Links enthalten, müssen durch einen Admin freigeschaltet werden.

Wer mir direkt etwas mitteilen will: renitent(at)netzrosinen.ch

Bürgerkrieg

05. November 2014
Quelle Internet

Quelle Internet

OK, es ist jetzt ein paar Jahre her und viele werden sich schon gar nicht mehr erinnern (wollen). Es war im Jahr 2011 als China und Russland bei der UN ganz bös über den Tisch gezogen wurden. Es ging um den sogenannten Bürgerkrieg in Libyen, um den sogenannten Schutz der Zivilbevölkerung und es ging damals um einen Grund, um in den Bürgerkrieg eingreifen zu können. Also wurde in der UN eine Flugverbotszone für Libyen ausgesprochen. China und Russland enthielten sich der Stimme und fühlten sich hinterher schwer hereingelegt. Denn aus der Flugverbotszone wurde schlagartig ein Angriffskrieg von dem sich Libyen bis heute nicht erholt hat.

Spätestens seitdem sind die Russen und die Chinesen in Sachen UN vorsichtig geworden und haben schon mehrfach ihr Veto eingelegt wenn unsere kriegslüsternen Freunde wieder mal etwas bombardieren wollten.

Wenn man die Tatsache bedenkt, dass Russland im Allgemeinen und Putin im Besonderen schon seit Monaten in den „leidenden“ Medien, auch Qualitätsmedien genannt, rundherum verteufelt wird dass die Schwarte kracht, dann kommt man schon ins Nachdenken.

Und wenn man darüber hinaus beobachtet, dass eben diese Qualitätsmedien alles, aber auch wirklich alles unternehmen um den Bürger Normalverbraucher kriegswillig zu stimmen, kann man schon mal ins Grübeln kommen.

Und wenn man letztendlich sieht, dass das westliche Militärbündnis Nato und die Mörderbande aus Kiew alles unternimmt, um in der Ukraine keine Deeskalierung zuzulassen sondern eine weitere Eskalation zu schüren und gleichzeitig kundtun, dass Russland nicht nur heftig am Zündeln sondern gar Kriegspartei sei, dann stehen einem schon die Haare zu Berge.

Erstaunlich ist hier nur, mit welcher Ruhe und Gelassenheit bisher Putin auf die Agressionen reagiert. Allerdings hat er jetzt in Sotschi, anlässlich der Valdai-Veranstaltung, eine Rede gehalten, eine dramatische Rede in der er absoluten Klartext sprach. Diese Rede, von der Gorbatschov sagte: “Die Rede war erschütternd. Ich glaube, dass es ein solches Statement seit der ganzen Zeit der Regierung Putins nicht gegeben hat. Vielleicht deshalb, weil die Situation dies fordert. In den Hauptzügen bin ich mit allen Gedanken einverstanden, die er geäußert hat.”, wurde inzwischen auf deutsch synchronisiert und deren Link ist unten zu finden. Jeder an der Sache interessierte Leser sollte sich dieses Video anschauen.

Aber nun zurück zum Thema.

Halten wir einfach mal fest: In Libyen hat die halbe Welt aufgejault als behauptet wurde, dass der damalige libysche Staatschef seine Zivilbevölkerung bombardiere und in der Folge einer Flugverbotszone mit dem bekannten Effekt zustimmte.

In der Ukraine, und das ist direkt vor unserer Haustüre, haben wir nun einen effektiven, wirklichen, tödlichen Bürgerkrieg, der so begann:

Das weitgehend faschistische Maidangesindel putschte und jagte den gewählten Präsidenten zum Teufel beziehungsweise ist Janukowitsch nach Russland geflüchtet, weil er noch eine kleine Weile leben wollte. Danach wurde vom Putschparlament beschlossen, dass die russische Sprache nicht mehr Amtssprache sondern zu verbieten sei. Ausserdem wollten die Radaubrüder aus Kiew die Russen, mit denen sie langjährige Pachtverträge hatten, aus der Krim verjagen und die Schwarzmeerflotte einkassieren.

In der Folge passierten drei Dinge:

1.Die kleinen grünen Männchen auf der Krim organisierten eine Abstimmung die zur Abspaltung von der Ukraine und zur Eingliederung in die Russischen Föderation führte.

2. Nachdem die Menschen im Donbass merkten, dass sie zu Ukrainern zweiter Klasse erklärt werden sollten und dass ihre Rechte ganz erheblich beschnitten würden, verloren sie die Lust, Ukrainer zu sein und erklärten, dass sie jetzt sozusagen „selbständig“ und unabhängig von Kiew seien.

3. Das passte dem Präsidenten Pornoschenkel jedoch gar nicht und er schickte sogenannte Antiterrorgruppen, das ist die beschönigende Umschreibung für Nazimordbuben, in die Ostukraine. Doch damit nicht genug. Der Schokoladenkönig, der gleichzeitig auch ein Waffenkönig ist, ordnete an, dass die Ostukraine mit sämtlichen militärischen Mitteln zu befrieden sei. Dazu gehörte auch Panzerbeschuss, Artilleriebeschuss, Raketenbeschuss, Luftangriffe und vieles mehr.

Nach Angaben unabhängiger westlicher Beobachter starben in diesem realen Bürgerkrieg inzwischen über 20’000 Kämpfer sowie ungefähr 4000 Zivilisten, darunter auch Alte, Frauen und Kinder. Und die Städte der Ostukraine sehen auch nicht mehr so toll aus. Ausserdem sind eine knappe Million Menschen nach Russland geflüchtet.

Allerdings stellte sich heraus, dass die militärische Befriedung ein übler Schlag ins Wasser war. Die Kämpfer der Ostukrainer, die wussten für was sie kämpften, gaben den wenig motivierten Westukrainern was auf die Mütze, erbeuteten im grossen Stil Waffen aller Art, darunter auch Panzer und Artillerie. Sogar die ukrainische Luftwaffe dezimierten sie ganz erheblich. Und die westukrainischen Soldaten wurden an diversen Stellen einfach eingekesselt.

Kein Wunder, dass von Westukrainischer Seite ziemlich schnell einmal der Wunsch nach Waffenruhen ausgesprochen wurden. Dumm nur, dass diese Waffenruhe von den Westukrainern nie eingehalten wurde. Hemmungslos beschossen sie weiter Städte wie Donezk, Lugansk und andere. Und wenn die separatistischen Kämpfer zurückschossen, dann wurde behauptet, dass diese ständig die Waffenruhe stören würden.

Danach gab es zwei Wahlen. Eine in der Westukraine und eine in der Ostukraine. Und oh Wunder, die Wahl in der Westukraine wurde von den Vergeigten Staaten, der EU und der UN als legal und demokratisch anerkannt. Dagegen wurde die Wahl in der Ostukraine als illegal und undemokratisch abgestempelt und selbstredend nicht anerkannt.

Und kaum war die Wahl im Donbass vorbei erklärten Pornoschenkel und Jazenjud dass sie sich diese Gebiete wieder zurückholen wollten und wieder militärisch eingreifen würden. Die Mordversuche gehen also weiter, doch es ist abzusehen, dass Pornoschenkel und Jazi noch mal was auf die Mütze kriegen. Und dieses Mal könnte es durchaus sein, dass der Bürgerkrieg bis nach Kiew getragen wird.

Und in dieser Situation erklärt die ehemalige IM Erika, derzeit Kandisbunzlerin, sinngemäss: „Weil Russland nicht so reagiert wie wir das wünschen, werden die Sanktionen beibehalten und eventuell sogar erweitert.“

Hand aufs Herz: „Ist die noch dicht?“

Und hier der versprochene Link zu Putins Rede in Sotschi:

https://www.youtube.com/watch?v=g6zyl2hGXWo

ISIS, ISIL oder IS ?

14. Oktober 2014
Das waren vorher die Guten

Das waren vorher die Guten (Bild Internet)

 

Man fragt sich schon, was ist jetzt richtig? Das was uns derzeit unter verschiedenen Bezeichnungen, aber immer als Terrorgruppierung verkauft wird? Die wildgewordenen, mörderischen Dschihadisten im Irak und in Syrien? Ist ISIS richtig oder ISIL? Mittlerweile hat sich ja die Bezeichnung IS durchgesetzt. Das steht für „Islamischer Staat“. Gemeint sind jedoch immer dieselben, Toyota fahrenden, mit Maschinengewehren ausgerüsteten, schwarze Fahnen schwingenden Halsabschneider. Eins ist klar, das sind Terroristen die unbedingt bekämpft werden müssen, so tönt es unisono.

Aber ganz so einfach ist es nicht. Es waren die Vergeigten Staaten, Saudi Arabien und Katar, die das mörderische Söldnergesindel in Syrien, auch Freie Syrische Armee, bewaffnete Opposition oder auch nur Rebellen genannt, mit modernsten Waffen ausrüsteten, bezahlten und gegen das syrische Volk und dessen gewählten Präsidenten, einsetzte. Und es waren Vasallen wie Britland und Fronkroisch die da ordentlich mitheulten im Chor der Kriegstreiber. Dumerons Spruch: „Assad muss weg, egal wie“ ist noch nicht ganz vergessen.

Als dann irgendwann der Schuss nach hinten losging, als nämlich die Söldnerbanden von der regulären syrischen Armee so richtig ordentlich was auf die Fresse bekamen und grösstenteils in den kaputten Irak rübermachten um dort weiterzuzündeln und weiterzumorden, als grössere Teile dieser Söldnertruppen erklärten, wenn sie dann mit Syrien und Irak fertig seien, dann kämen die Vergeigten an die Reihe, dann, ja dann änderte sich langsam aber sicher die ganze Angelegenheit argumentativ in das krasse Gegenteil.

Und als die Mordbuben dann medienwirksam anfingen vor der Kamera Bürgern aus den Vergeigten, Britland und Fronkroisch den Hals durchzuschneiden, da waren sie plötzlich nicht mehr die Guten sondern auf einmal die Bösen, was sie allerdings schon die ganze Zeit waren. Aber man hatte ihnen den schönen Namen „Freiheitskämpfer der syrischen Opposition“ gegeben.

Dass das erste Halsabschneider-Video ein Fake war, sei hier nur ganz am Rande erwähnt. Die anderen Videos sind nicht oder nur schwer zu beurteilen weil sie sozusagen nicht mehr auffindbar sind. Aber das erste, das war ganz klar gefaked: Man kann einem Menschen nicht mit einem Messer den Hals abschneiden ohne dass dabei Blut fliesst, oder besser gesagt, spritzt.

Nachdem nun geklärt war, auf welcher Seite jetzt die Bösen sitzen, musste nur noch ein Name her. Es ist dem normalen, von den Leid-Medien wie Schmiergel, Lokus und Konsorten belogenen Leserinnen und Lesern nicht ganz so einfach klar zu machen, dass diejenigen die über mehrere Jahre hinweg die Guten waren, diejenigen, denen man Waffen und Gelder in den Arsch schob, auf einmal, von heute auf morgen, zu den Bösen mutierten.

Zuerst wurden die finsteren Gestalten mit den Maschinengewehren auf den Toyotas ISIS genannt. Aber irgendwie passte das wohl nicht so ganz in die Landschaft weil mit ISIS anscheinend eine Verbindung mit dem Geheimdienst Mossad bestand. Darum wurde ISIS umgetauft zu ISIL. Und weil das aber auch nicht so richtig funzen wollte, wurde aus ISIL ganz schnell IS, „Islamischer Staat“. Das tönt doch gut. Und dieser „Islamische Staat, IS“ soll, angeblich, schon seit 2003 existieren und hätte jetzt im Irak und Teilen Syriens ein sogenanntes „Kalifat“ ausgerufen. Da gilt jetzt die Scharia und wer nicht spurt wird umgenietet, so heisst es.

Und weil das jetzt ganz offiziell die oberbösen, mordlustigen, halsabschneidenden Strolche sind, werden sie nun bombardiert. Hauptsächlich von den Vergeigten. Auf Grobamas Befehl. Aber auch Fronkroisch hilft ein wenig mit. Auch die haben noch ein paar bombastische Antiquitäten die man so ganz elegant loswird. Allerdings, die ehemaligen Freiheitskämpfer der IS sind dank der früher gelieferten Toyota-Geländewagen extrem beweglich und nicht so leicht von oben zu treffen.

Aber das spielt ja auch keine Rolle. Viel wichtiger ist, dass jetzt, ohne UN-Mandat, ohne Einwilligung der syrischen Regierung oder auch sonst nur des klitzekleinsten legalen Anstrichs, ein Land, beziehungsweise die Infrastruktur eines Landes, die Raffinerien eines Landes, nämlich die von Syrien, zerbomt werden. Unter dem Vorwand der Zerstörung von IS wird jetzt ein souveränes Land unter Umgehung jeglichen internationalen Völkerrechtes bombardiert. Ein Land, in dem früher, es ist noch nicht lange her, die verschiedensten Religionen friedlich nebeneinander existierten. Sollen in Syrien Zustände wie in Irak und Lybien geschaffen werden? Es ist zu befürchten. Und da stellt sich die Frage: „Qui bono?“ Wem nützt es?

Wie auch immer, es wird bombardiert und der Rest der Welt schaut zu.

Friedensstifter

03. September 2014

friedensstifter

 

Wollt ihr den globalen Krieg?

 

 

 

Dem ist nichts hinzuzufügen! Bitte anschauen und weiterverbreiten !

Propagandalügen

20. August 2014
Der ultimative Beweis

Der ultimative Beweis (Bild Internet)

 

Es ist allgemein bekannt, dass die Führer der Vergeigten Staaten zur Einleitung kriegerischer Handlungen gerne mal zu hollywoodreifen Lügen greifen:

Mit der Tonkin-Lüge wurde seinerzeit unter London B. Bohnbon der Einstieg in den Vietnamkrieg eingeläutet.

Die widerliche Brutkastenlüge startete den ersten Irakkrieg und der zweite Irakkrieg wurde vom farbigen Kriegsminister Goran Pauwäll mit dem Vorhandensein irakischer Massenvernichtungswaffen begründet. Als ultimativen Beweis hielt damals Pauwäll ein Anthraxfläschchen in die Kameras.

Und im Fall Libyen wurde behauptet, dass der schlimme Gaddafi sein eigenes Volk bombardiere. Das hat sich zwar hinterher als grobe Lüge herausgestellt aber das nützt der heutigen libyschen Bevölkerung in dem kaputten Land einen Dreck.

Was allerdings jetzt in der Ukraine abläuft, schlägt in Sachen Propagandalügen alles was bisher möglich schien. Und die Mainstreammedien beteiligen sich an der professionellen Lügerei in einem noch nie dagewesenen Ausmass. Der normale Medienkonsument hat keine reelle Informations-Chance, er wird schlicht und einfach grausam belogen.

Jede, aber auch wirklich jede miese Propagandalüge wurde so lange immer und immer wiederholt bis ein Teil der Bevölkerung mittlerweile glaubt, dass Putin der menschgewordene Satan und Russland das kriegslüsternste Land der Welt seit eh sei.

Angefangen hatte es mit den Schüssen auf dem Maidan. Die wurden sofort dem damaligen, gewählten Präsidenten der Ukraine in die Schuhe geschoben. Der musste flüchten und der Westen schaute weg als die Faschisten putschten. Ja, der Westen schaute nicht nur weg, sondern hofierte das Nazipack auch noch.

Dass die Todesschüsse auf dem Maidan bis heute ebensowenig aufgeklärt werden wie das Brandattentat in Odessa, lässt tief blicken.

Direkt nach dem Putsch beschloss die Faschistenbande, dass die russische Sprache nicht mehr als Amtssprache gelte und dass man die Russen aus der Krim und dem Schwarzmeerhafen rausschmeissen müsse. Wohlgemerkt einer Krim, für die die Russen jährlich vertraglich rund  hundert Millionen Dollar Pacht bezahlten und einen Rabatt von 30% auf das gelieferte Gas gewährten.

In der Krim wurde in der Folge ein Referendum durchgeführt. Die Leute sagten in grosser Mehrheit dass sie wieder zu Russland gehören wollten. Und wurden selbstredend aufgenommen. Wohl nicht nur aus Gnade und Barmherzigkeit sondern auch wegen der Schwarzmeerflotte. Die zu schützen ist jedoch der Russen gutes Recht.

Danach riefen die Ostukrainer ebenfalls ein Referendum aus und sagten sich von der Westukraine los. Jetzt nennen die sich Neorussland und befinden sich in einem Menschen verachtenden Bürgerkrieg mit den Herren aus Kiew. Und im Gegensatz zu den angeblichen Bombardierungen in Libyen ist das Bomben in der Ostukraine äusserst real.

Der sogenannte Schokoladenkönig Poroschenko, der auch ein erfolgreicher Waffenhändler ist, lässt, wohlgemerkt die Zivilbevölkerung in der Ostukraine, mit allem beschiessen was er so hat. Mit Kampfjets, mit Artillerie, mit Granatwerfern, mit verbotener Phosphormunition undsoweiterundsofort.

Mittlerweile sind es, gemäss Angaben der UN über 2000 Menschen, die erbärmlich zu Tode gekommen sind sowie über 5000 die schwerst verletzt in Spitälern liegen. Und wie die Städte teilweise aussehen, kann sich jeder im Internet ansehen.

Weil die lustlosen Soldaten der offiziellen Ukraine mit den Kämpfern im Osten nicht so richtig fertig werden, wird mit unglaublichen Lügen versucht, Russland in den Konflikt hineinzuziehen. Damit dann anschliessend militärische Kräfte aus dem Westen die Sache im Osten „bereinigen“ können?

Bis jetzt ist das zwar nicht passiert und passierte es, wäre der dritte Weltkrieg nicht mehr weit. Aber das liegt nicht daran, dass der böse, kriegslüsterne, aggressive Putin nicht eingreifen könnte sondern daran, dass der offensichtlich einfach nicht will.

Und deshalb werden uns jetzt die allerdreistesten Lügen serviert:

Zum Beispiel wurde eine Boeing der Air Malaysia abgeschossen, hunderte Menschen starben und sofort wurde von der offiziellen Ukraine, von den Vergeigten Staaten und von der EU behauptet, dass dies durch die Separatisten geschehen sei. Diese seien von Russland mit Buks, das sind radargestützte Raketen, beliefert worden. Diese üble Behauptung wurde dann  von den Mainstreammedien solange kolportiert bis die Russen hieb- und stichfest bewiesen, dass dem nicht so war. Die EU und die Vergeigten hingegen blieben die versprochenen Beweise schuldig.

Mittlerweile ist ziemlich klar, dass die Maschine von einer ukrainischen Luft-Luft-Rakete getroffen wurde und der Rest durch Maschinengewehrfeuer des ukrainischen Angreifers erledigt wurde.

Um die MH17 ist es verdächtig still geworden. Der spanische Flug-Kontroller der twitterte, dass eine ukrainische Kampf-Maschine oben war, ist spurlos verschwunden. Die Protokolle des Sprechverkehrs mit der MH17 sind ebenfalls nicht zugänglich. Die offizielle Ukraine behauptet jetzt sogar, sie hätte sie gar nie gehabt.

Der Flugschreiber, den die Separatisten an Malaysia lieferten, ist jetzt bei den Briten und die sagen nicht, was damit los ist. Und die EU, Australien und die Vergeigten haben sich in geheimen Verhandlungen darauf geeinigt, dass die Öffentlichkeit in Sachen MH17 nicht informiert wird. Warum das wohl so ist?

Und weshalb wird der russische, humanitäre Konvoi mit über 200 Lastwagen, der Hilfe leisten soll und der mit Lebensmitteln, Wasser, Generatoren und Schlafsäcken bestückt ist, massivst behindert und solange nicht ins Krisengebiet, die Ostukraine, gelassen bis in der Millionenstadt Donezk die Hungersnot ausbricht. Die Zivilbevölkerung hat nichts zu essen und es fliesst kein Wasser aus den Hahnen.

Dafür wird behauptet, dass 28 russische, militärische Fahrzeuge bei Nacht und Nebel durch eine Lücke im Grenzzaun in die Ukraine eingedrungen seien. Allerdings hätten die tapferen Ukrainer diese Kolonne weitgehend vernichtet. Behauptet rotzfrech der fette Waffenhändler Poroschenko. Und die Westpresse macht mit.

Dummerweise erklärt nun ausgerechnet die OSZD dass es sich hier um eine Kollosal-Ente handle und die ganze Story erstunken und erlogen sei.

Aber was jetzt die Freunde in der Nato und aus der EUSA ausbaldowerd haben, schlägt sozusagen dem Fass den Boden aus: Wenn feindliches Militär ohne Hoheitszeichen in der Ukraine eingreife, dann würden sie, die Nato und die EUSA sich gezwungen sehen, ebenfalls militärisch einzugreifen.

Damit wird doch das faschistische Gesindel direkt aufgefordert, in russischen Uniformen ohne Hoheitszeichen herumzuballern um einen Grund für westliches, militärisches Eingreifen zu schaffen.

Wie sich gezeigt hat, schaden die ausgesprochenen Sanktionen ausschliesslich den Europäern, nicht jedoch den Vergeigten Staaten. Und dasselbe würde gelten, wenn Europa in einen Krieg mit Russland verwickelt würde.

Kriegsgeil

21. Juni 2014

Zitat EinsteinZitat Einstein

Zitat Einstein

Als Alt-Bundespräsident Horst Köhler Ende Mai 2010 beim Rückflug von Afghanistan in einem Interview sinngemäss sagte, dass man auch wegen Ressourcen Kriege führen könne oder sogar müsse, heulten die Mainstreamjounalisten auf und begannen eine breitflächige Hetze sondergleichen, die in kürzester Zeit zum Rücktritt Köhlers führte.

Dann war eine Zeit lang Ruhe im Stall. Sein Nachfolger Wulff hatte mit Krieg nichts am Hut, wurde dann aber ebenso abgeschossen, weil er ein wenig die Hand aufgehalten haben soll.

Und dann kam der Pfarrer aus der Ex-DDR. Der, den Mutti zuerst nicht wollte. Und weil er halt ein ehemaliger Pfaffe war, ein evangelischer, kann er das Predigen einfach nicht lassen. Sozusagen zu allem und jedem gibt er seine Meinung öffentlich kund. Wahrscheinlich hört er sich selbst gerne zu und ist verliebt in seine Worte.

In sein Eheweib, mit der er seit 53 Jahren verheiratet ist und mit der er vier Kinder hat, ist er offenbar schon lange nicht mehr verliebt. Er ist zwar nicht geschieden, hat sich jedoch entschlossen, 1990 mit einer anderen Frau zusammenzuleben. Offenbar braucht der Gute aber Abwechslung. Deshalb hat er dann diese Frau im Jahre des Herrn 2000 wiederum gegen eine neue ausgetauscht. Mit der lebt er noch heute zusammen.

Da kommt mir zwangsläufig das Bonmot in Sinn: „Wasser predigen und Wein trinken“.

Wie auch immer, solange er nur herummoralisierte ging das ja noch. Schwer erträglich zwar, aber man muss dem ja nicht immer zuhören. Und selbstredend kann auch ein permanent moralisierender Buh-Prä privat letztlich machen was er will.

Als er, der gute Buh-Prä dann bei der 50. Münchner Sicherheitskonferenz Ende Januar Anfang Februar 2014 mit fast gleichlautenden Worten wie die Verteidigungsministerin „von den Laien“ im Volksmund auch Flintenuschi genannt und dem Aussenminister „Schweinmeier“ sinngemäss erklärte, dass Deutschland sich aktiver in der Welt einbringen müsse und auch in Krisengebieten die bisherige militärische Zurückhaltung aufgeben müsse, da glaubte ich allerdings „mich tritt ein Pferd“. Und dachte mir: „Was zum Teufel haben die da geraucht“.

Unsere lieben Freunde aus den Vergeigten Staaten die auch anwesend waren, bliesen mit ähnlichen Formulierungen in dasselbe Horn. Allerdings war natürlich schnell mal klar, wenn mehrere verschiedene Menschen mit nahezu denselben Worten derartigen Unsinn verbreiten, ist das Ganze natürlich konzertiert und abgesprochen.

Nichtsdestrotrotz brachten die Mainstream-Medien, neuerdings nicht mehr Leitmedien sondern Leidmedien genannt, unisono diese präsidialen Sprüche unters Volk. Allerdings hatten die Brüder und Schwestern von der leidigen medialen Zunft nicht unbedingt mit der deutschen Bevölkerung gerechnet. Denn es wurde Gottseidank schnell mal klar, dass sich die grosse Mehrheit des deutschen Volkes auch fast 70 Jahre nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr in neue Kriege treiben lassen will. Afghanistan reicht.

Dann wurde es etwas stiller um den sehnlichen Wunsch von Joachim dem Gauckler, deutsche Jungs im Ausland zu verheizen. Und seine umstrittenen Worte gingen irgendwie in Vergessenheit.

Offenbar passte das dem schlechtestmöglichen Buh-Prä nicht, denn er meinte anscheinend, dass er in dieser Angelegenheit nunmehr kräftig nachlegen müsse. Und das tut er auch. Und nicht zu knapp. Bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit schwadroniert er darüber, dass es erforderlich sei, im Kampf für Menschenrechte oder das Überleben unschuldiger Menschen zu den Waffen zu greifen. Und dass man da halt auch Tote in Kauf zu nehmen habe.

Man könnte das nun damit abtun dass man sagt: „Der Alte ist wohl senil geworden“. Aber dem ist nicht so. Sein immer wieder geäusserter Russland- und Putinhass, seine unerträgliche Moralisiererei wenn es um andere geht und sein Sehnen nach militärischer Machtausübung durch deutsche Soldaten in ausländischen Krisengebieten passen schon irgendwie zusammen.

Für das Letztere gibt es eine treffende Bezeichnung: Kriegstreiberei !

Also, OK Kriegsjogi, schnapp Dir ne Knarre und geh ins nächste Krisengebiet. Und nimm Flintenuschi gleich mit.

 

Dreierlei Mass !

15. April 2014

Ukraine

Grobama mimt den Friedensengel

und Putin gilt als Schwein.

Das Murksel spielt die Ahnungslose

will nicht Nazeuse sein !

************

Was würde eigentlich passieren, nur mal angenommen, wenn Gregor Gysi im Bundestag eine Rede hielte, die, beispielsweise den Mitgliedern der CDU nicht gefällt weil er Mutti direkt angeht. Er sagt vielleicht: „In Kiew, das sind Faschisten, Nazischläger die mit brutaler Gewalt gegen Andersdenkende vorgehen. Und mit solchen reden Sie, solchen Leuten wollen Sie Geld geben“. Nun, er hat ja so in etwa in dieser Richtung eine Rede gehalten.

Aber was würde nun passieren, wenn da einige Herren der CDU zum Rednerpult marschieren, den Gysi am Kragen packen, vom Pult wegzerren und ihn dann vor laufender Kamera verprügeln. Und das nicht zu knapp. Ja, was wäre da wohl los. Undenkbar sagen Sie? Da käme doch die Polizei, sagen Sie! Nun, das genau ist in Kiew im sogenannten Parlament, der RADA passiert. Da hat der Chef der Kommunistischen Partei eine Rede gehalten, die den Burschen von der Freiheitspartei Swoboda nicht gefiel und da verprügelten sie ihn. Heftig. Im Parlament. Vor laufender Kamera.

Das ist den Damen und Herren aus der Politik und aus den Mainstreammedien zwar bekannt, aber es scheint akzeptabel zu sein. Da wird nicht gross darüber diskutiert und da wird auch gar nichts angemahnt.

Was wäre hier los, wenn ein Mann der für das Amt des Präsidenten kandidiert, nach einer Talkshow zum Thema Pressefreiheit aus dem Auto gezerrt und krankenhausreif geschlagen wird? Und ein anderer Präsidentschaftskanditat wird mit giftgrüner Flüssigkeit übergossen und dann mit Mehl beschmiert, so dass er gar nicht erst an dieser Talkshow teilnehmen kann. Da wäre wohl der Teufel los und die Polizei nicht weit. Aber nicht so in Kiew. Da ist genau das passiert und hier ist das den Damen und Herren aus der Politik und aus den Mainstreammedien zwar bekannt, aber es scheint akzeptabel zu sein. Da wird nicht gross darüber diskutiert und da wird auch gar nichts angemahnt.

Oder was wäre hierzulande los, wenn eine Politikerin in Berlin erklären würde, man müsste alle Schwaben und Bayern atomar vernichten. Die käme doch umgehend in die Klapse. Und so schnell nicht wieder raus. Aber die Gasprinzessin Timostinko darf das in Kiew ungestraft verkünden. Und will jetzt, ähnlich wie die Kampftruppe „Rechter Sektor“ selbst eine eigene, ihr unterstellte Kampfgang aufbauen. Und diese Dame, die man gar nicht Dame nennen kann, wird von Mutti noch gehätschelt.

Und dass der stoppelbärtige, rundgesichtige, rechtsnationale Interimspräsident nun im Osten Panzer auffahren lässt, das wird einfach so hingenommen von den Damen und Herren aus Politik und Medien. Denn in Sachen Ukraine wird hierzulande nicht nur mit zweierlei sondern gleich mit dreierlei Mass gemessen.

Als in Kiew mit brutaler Gewalt vorgegangen wurde, waren die Schläger nicht einfach üble Schläger die man in den Knast stecken müsste. Nein, das waren friedliebende Demonstranten, die nur für ihr Recht zu demonstrieren auf die Strasse gingen.

Dass im Parlament Typen vom rechten Sektor mit Kalaschnikows herumhingen diente auch nur zum Schutz der Parlamentarier. Gelle.

Also halten wir fest: Wenn Du in Kiew mit Baseballschlägern und Kalas durch die Gassen schlenderst und andersdenkende Leute bedrohst, bist du ein friedliebender Demonstrant.

Machst Du dasselbe beispielsweise in Donezk, Charkow oder sonst einer ostukrainischen Stadt, bist Du ein Separatist, ein Terrorist oder schlimmeres und gehörst ins Gefängnis. Mindestens.

Es wird Dir mit der totalen Vernichtung gedroht. Und weil die Radaubrüder von der Nazifraktion regelmässig auf die Schnauze bekamen wenn sie in der Ostukraine für ihre Art von Recht und Ordnung sorgen wollten, fahren jetzt Panzer auf. Die ganze Angelegenheit droht in einen veritablen Bürgerkrieg abzugleiten.

Und irgendwann droht dann der Moment, wo Wladimir gezwungen ist, den Russen in der Ostukraine helfend beizustehen. Ein paar Opfer kann Putin locker aussitzen aber wenn es zuviel werden, dann bleibt ihm gar nichts anderes übrig. Dann ist aber fertig lustig.

Aber hierzulande wird in der hohen Politik und in den offensichtlich gleichgeschalteten Medien weiterhin eine Kriegshetze betrieben dass einem fast schlecht wird. Man könnte sogar meinen, die wollten selber da rüber und Krieg spielen. Aber nein, die gehen schon nicht dahin wo es brandgefährlich wird. Die würden dann unsere Jungs von der Bundeswehr hin schicken.

Und soweit darf es einfach nicht kommen. Es wird Zeit, dass wieder gleiche Standards gelten. Es wird Zeit, dass nicht mehr mit mehrerelei Mass gemessen wird. Und es wird Zeit, dass das elende Belügen der Bevölkerung aufhört.

Denn eines ist sicher: Gemäss Umfragen sind die Deutschen nicht so blöde wie man in der hohen Politik und der schrägen Presse meint. Die deutsche Bevölkerung merkt sehr wohl, dass da eine üble Volksverarschung und Kriegstreiberei im Gange ist. UND SIE SIND MEHRHEITLICH DAGEGEN !

 

Lügenbarone

24. März 2014
Desinformationsjournalismus

Desinformationsjournalismus

Wenn Sie sich derzeit in den sogenannten Mainstream-Medien einigermassen neutral über die Situation in Osteuropa informieren wollen, dann haben Sie ausgesprochen schlechte Karten. Denn Sie werden belogen. Nicht nur ein wenig sondern ziemlich brutal. Und absolut ungeniert.

Und wer etwas dagegen einwendet, wird sofort in die ultralinke Ecke gestellt. Links deshalb weil rechts nicht geht. Denn diese Ecke wird momentan von den Nazis in Kiew besetzt. Von den Faschisten die von führenden Mitgliedern der EU und den USA derzeit hofiert werden.

In der Putsch-Regierung in Kiew sitzen Leute, deren Anführer folgendes von sich gegeben hat: „Schnappt euch die Gewehre, bekämpft die Russensäue, die Deutschen, die Judenschweine und andere Minderwertige. Seid stark für unsere ukrainische Heimat.“ Oder solche Typen, die bespielsweise den Sender “Ukraine-TV“ besuchten, den Chefredakteur verprügelten und ihn zwangen, seine Kündigung zu unterschreiben. Und in den Strassen von Kiew werden andersdenkende immer noch verprügelt und sogar krankenhausreif geschlagen. Das waren Nazimethoden, das sind Nazimethoden und das werden immer Nazimethoden sein. Wer da etwas anderes sieht, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

Doch sehen Sie selbst. Der nachfolgende, erste Link führt zu einem Video, das ein religiöser, schweizer Filmemacher vor Ort gedreht hat. Es ist also ein Tatsachenbericht mit Augenzeugen und allem was dazugehört. Man kann von dem Filmemacher Sasek halten was man will, aber der Mann ist sauber und von „links“ meilenweit entfernt.

Wenn Ihnen nach dem „Genuss“ dieses Videos etwas mulmig zumute ist, dann können Sie den Link zu der ZDF-Sendung „Die Anstalt“ anklicken. Die Damen und Herren von der Anstalt sind eventuell etwas links aber vor allem sind es erstklassige Satiriker. Die bringen das Ganze etwas lustiger. Allerdings bleibt einem das Lachen mitunter fast in der Kehle stecken.

Wenn Sie sich darüber hinaus noch dafür interessieren was der keinesfalls linke Dirk Müller, einer der bekanntesten Börsenmakler Deutschlands, zu den Vorgängen in der Ukraine meint, dann klicken Sie den dritten Link an.

Ivo Sasek, Religiöser Filmemacher, Schweiz:

ZDF, “Die Anstalt“

Dirk Müller, Börsenmakler

Nobelbomben für “Frieden” und “Freiheit” !

29. August 2013

IMG_7699

Ja, die Burschen waren wirklich schnell. Sehr schnell sogar. Ultraschnell. Irgendwie überschallschnell. Die haben es doch tatsächlich geschafft, die Videos, die mit tödlicher Präzision beweisen, wie Assads Schergen den brutalen Giftgasangriff am 21. August in der Nähe von Damaskus ausführten, schon am 20. August bei Youtube hochzuladen. Da muss man doch glatt sagen: “Hut ab vor diesen Burschen, die können mehr als nur Brot essen”. Ja, die können sozusagen zaubern. Diese filmenden Terroristen. Wie sonst soll man die sogenannten Rebellen in Syrien denn nennen?

Das muss man sich doch mal vor Augen halten. Da kriegen die marodierenden Söldnerbanden von Assads Truppen offenbar kräftig was auf die Schnauze, werden aus ihren Stellungen vertrieben und pfeifen sozusagen aus dem letzten Loch. Gleichzeitig lässt der böse Diktator UN-Inspektoren ins Land die die vergangenen Giftgasattacken, die je nach Lesart von den “Rebellen” oder von Assads “Schergen” verübt wurden, untersuchen sollen. Und punktgenau, sozusagen vor der Hotelzimmertüre der UN-Inspektoren, lässt Assad, wie man den weltweiten Qualitätsmedien entnehmen kann, einen gigantischen Giftgasangriff vom Stapel.

Jetzt hat er natürlich Pech gehabt, dieser Assad. Denn jetzt kriegt er von den Vereinigten Kriegsgurgeln anständig was auf die Mütze. Und die westlichen Qualitätsmedien betreiben eine Kriegshetze der allerschlimmsten Sorte. Quer durch den Garten der Medienlandschaft wird mit wenig Sachverstand jedoch grosser Ernsthaftigkeit vom Krieg gegen Assad geredet, geschrieben und gesendet. Dass die “Beweisvideos” schon einen Tag VOR dem Anschlag bei Youtube hochgeladen wurden, interessiert da keine mediale Sau. Und erst recht nicht, dass diese Tatsache den Verdacht weckt, dass es nicht Assads Truppen waren sondern eher die Rebellen, denen derartiges schon mehrfach nachgewiesen wurde.

Nein, das interessiert weder die Journalisten in den sogenannten Qualitätsmedien und schon gar nicht die Politiker-Innen jeglicher Couleur. Nein, denn jetzt wird kriegsgetrommelt. Jetzt will keiner mehr warten bis bewiesen ist, wer was wo gemacht hat, jetzt heisst es, dass man aus humanitären Gründen endlich Strafaktionen fahren muss. Militärische Strafaktionen.

Jetzt läuft der mit Spannung erwartete, internationale Wettbewerb: “Wer ist die schnellste und schlimmste Kriegsgurgel”. Jetzt geht es nur noch darum: “Wann greifen wir an”.

Aus Frankroisch hören wir, dass jetzt harte Antworten eingeleitet würden. Das lässt der brave François durch den noch bräveren Fabian ausrichten.

Und David, der kernige Cameron aus London, der sich hin und wieder gerne beim Biertrinken ablichten lässt, drückt ebenfalls mächtig auf’s Tempo. Der will subito eine Abstimmung im Unterhaus. Das gibt er per Twitter bekannt. Ja, der ist auf der Höhe der Zeit. Für den ist sowas wie Twitter kein “Neuland” wie für Mutti.

Da kann natürlich die “Arabische Liga” auch nicht fehlen. Nachdem Syrien von den Kaftanträgern ausgeschlossen wurde und stattdessen die “Opposition” den Syrischen Sitz erhielt, wird selbstredend Assad, ohne ein Untersuchungsergebnis auch nur abzuwarten, verantwortlich gemacht und man verlangt, dass dem “Völkermord durch das syrische Regime” ein Ende gesetzt wird.

Bei soviel kriegstrommelnder Prominenz darf natürlich der türkische Islamist Erdogan auch nicht fehlen. Und prompt kündigt er an, dass die Türkei bei der Strafaktion in Syrien selbstredend auch dabei sein wolle.

Und wenn nicht in ein paar Wochen Bundestagswahl wäre, dann würde Mutti die Bundeswehr jetzt schon in die (syrische) Wüste schicken. Ach, ich vergass, sie hat ja schon. Die Patriots, die die Türken für sich verlangten, stehen doch schon, samt deutschem Personal, im Grenzgebiet Türkei-Syrien.

Über die üblen Sprüche, die aus Israel kommen, möchte ich mich gar nicht erst auslassen, sonst werde ich noch zum Antisemiten erklärt. Mindestens.

Und alle, alle, alle warten auf den Friedensengel mit dem Nobelpreis. Das immer mehr BILD-ähnliche Organ “Spiegel Online” titelte sogar: “Militärschlag gegen Syrien: Alle warten auf Obamas Befehl”. Tja, wer weiss, vielleicht ändern die ihren Namen nächstens in SpiegelBild oder BildSpiegel oder so.

Also, alle warten darauf, was die Friedenstaube bestimmt, respektive was andere den “Höchsten” bestimmen lassen. Und von dort tönt es ungefähr so: “Also, Bodentruppen schicken wir da nicht rein”. Das kann man nachvollziehen, das ist viel zu gefährlich, da könnten ja Amerikaner umkommen! “Aber so ein, zwei oder gar drei Tage lang werden wir Syrien mit “Cruise Missiles” eindecken”. Auf deutsch Marschflugkörper. Man könnte dazu auch Nobelbomben sagen. Denn erstens entsendet sie der Friedensnobelpreisträger und zweitens sind das ganz noble Bomben. Sozusagen.

Eine ordinäre Bombe muss ja beispielsweise mit einem Bomber, der von Piloten geflogen wird, zum Ziel pilotiert werden. Und wenn Assad eine halbwegs gute Flugabwehr hat, wird der Bomber vom Himmel geholt und die Piloten sind tot oder werden gefangen genommen. Und das ist ziemlich ordinär. Und deshalb sind die Thomahawks dagegen so noble Instrumente.

Die Dinger kann man – und so haben es die Amis nun mal am liebsten – von ganz weit weg abschiessen. Sozusagen von der absoluten Sicherheit aus. Die fliegen heutzutage locker zweieinhalbtausend Kilometer und treffen immer noch fast metergenau. Die haben mittlerweile nur noch eine Streuung von 10 bis 15 Metern. Manchmal gibt es dann Kollateralschäden. Wenn sie doch nicht so genau treffen. Oder absichtlich ungenau programmiert werden. So wie das während der Serbenbombardierung mit der Chinesischen Botschaft in Belgrad war. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Ein Schelm würde nämlich sagen, dass das eine ganz einfache Mitteilung war: “Haltet Euch raus und haltet die Schnauze sonst gibt’s was mit der Keule”.

Nun denn, wenn wir schon beim Schelm gelandet sind, kann man das ja noch weiter treiben. Wer es noch nicht vergessen hat. Die Freunde aus den Vergeigten Staaten hatten ja damals, als es gegen Serbien ging, so lange ihre fliegenden Antiquitäten verschossen, bis sie praktisch keine mehr hatten. Das war nämlich gut für’s Geschäft. Für die Mutter aller Geschäfte. Natürlich. Denn nun konnten die weiter entwickelten, noch treffgenaueren, mit noch grösserer Vernichtungskraft ausgestatteten, noblen Bomben nachgeliefert werden.

Und weil das in der Tat schon eine ganze Weile her ist und die neuen (mittlerweile schon wieder eher alten Marschflugkörper) sowie die sonstigen GPS-gesteuerten noblen Bomben unterdessen auch schon wieder veraltetet sind, gibt es da nur eine nachhaltige Lösung: Man muss das Zeug verfeuern, dann kann wieder nachgeliefert werden.

Und deshalb wird jetzt, wenn nicht noch ein Wunder geschieht, einmal mehr, mit unglaublichen Propagandalügen ein weiterer Angriffskrieg herbeigebetet.

Jetzt soll angegriffen werden. Für die syrische Opposition. Für die Humanität. Für die Freiheit. Für den Frieden. Mit Nobelbomben vom Nobelpreisträger. Mit Kampfflugzeugen britischer und französischer Provenienz. Mit deutschen und amerikanischen Patriots. Kollateralschäden müssen dabei natürlich in Kauf genommen werden. Aber das ist nicht so schlimm. Die Menschen in Syrien, unter anderem auch die Christen dort oder die Alawiten und andere Minderheiten, die sind ja so weit weg und eigentlich schon Geschichte. Vergessen. Das spielt keine grosse Rolle.

Und die Qualitätsmedien werden in ihrer Berichterstattung nur von den grossartigen Siegen, von den zielgenauen Treffern berichten. Und nicht von dem, was da alles in die Binsen geht. Von den unschuldigen Lebewesen die für nichts sterben müssen. Weil die Nobelbomben manchmal danebentreffen. Das sind ja schliesslich nur Kollateralschäden.

Angekommen . . .

10. Juli 2013
Stinkstiefel beim Abhören

Stinkstiefel beim Abhören

Als in den späten 1980er Jahren so nach und nach herauskam, dass in der doch so demokratischen Schweiz mehr als 10 Prozent der Bevölkerung bespitzelt wurden, wirbelte das so richtig kräftig Staub auf. Zuerst machte schlichte Ungläubigkeit die Runde. Darauf folgte, als klar wurde, dass das keine Gerüchte waren sondern die brutale Wahrheit, nackte Empörung. Den Politikern blieb letztendlich gar nichts anderes übrig, als den “Fichierten” das Recht zu geben, ihre “Fiche” (Karteikarte) einzusehen. Dazu musste, wer mutmasste, dass er “fichiert” sei, einen Antrag stellen und dann erhielt er eine Kopie der über ihn angelegten Daten. Damals meinte ein Kumpel ich solle doch auch mal nachfragen. Meine Reaktion war sehr einfach: “Ich glaub du spinnst”.

Allerdings liess der nicht locker und erklärte, ich könne nur dann sicher sein wenn ich den Antrag stelle und zur Antwort erhalte, dass keine entsprechende “Fiche” existiere. Also liess ich mich breitschlagen und schrieb den Behörden, dass ich gerne Einsicht in meine “Fiche” hätte. Keine Sekunde glaubte ich, dass da eine positive Antwort käme. Es verging jedoch keine Woche und ich bekam richtig dicke Post. Ehrlich gesagt, ich glaubte, mich tritt ein Pferd. Ich möchte mich da gar nicht weiter darüber auslassen, was da so alles auf einem A4-Blatt stand. Was mich jedoch massloss ärgerte, war nicht die Tatsache, dass ich fichiert worden war, sondern die Tatsache, dass der Schrott, der da geschrieben stand, von A bis Z erstunken und erlogen oder einfache Gegebenheiten komplett ins Gegenteil verdreht waren.

Von einem doch eher konservativen jungen Mann mutierte ich unter anderem zum Mao-Kommunisten. Und das nur, weil im Bekanntenkreis meiner Frau Mutter ein ehemaliger Nationalrat existierte, der verdächtigt wurde, ein Mao-Kommunist zu sein. Verdächtigt. Wohlgemerkt, ich kannte den auch, hielt ihn sogar für einen ziemlichen Arsch, aber vom Mao-Kommunist war der so weit entfernt wie die Sonne von der Erde.

Wie auch immer, zuerst wurde ich wütend und dann fand ich es nur noch zum Lachen. Allerdings gab es mir schwer zu denken, als ich darüber nachdachte, was das wohl für Oberpfeifen im schweizerischen Geheimdienst sein mussten, die solch einen Bockmist mehr oder weniger ungeprüft archivierten.

Nun, heute gibt es keine Fichen mehr. Heute geht das alles vollelektronisch und vollautomatisch und weltweit voll flächendeckend. Da bespitzelt zum Beispiel die USA nicht nur die halbe sondern gleich die ganze Welt und das ist schon seit ewig bekannt. Deshalb ist das ganze Theater, das derzeit um die Abhörerei gemacht wird, ein riesengrosses Schmierentheater.

Schon lange vor “Näinilewen” holten sich die Schlapphüte aus den Vergeigten Staaten alles, was in irgend einer Form zu holen war. Da wurden Telefone abgehört, e-mails abgesaugt und eingespeichert und schon damals tauschten sich die Geheimdienste gegenseitig aus. So ganz nach dem Motto “ich spähe deine Leute aus und du meine, dann tauschen wir diese gequirlte Scheisse und können beide behaupten, dass wir die eigene Bevölkerung nicht ausspionieren”. Das Programm der Vergeigten hiess damals “Echelon” und war der Vorläufer des heutigen NSA-Programms “PRISM”.

Und natürlich läuft das alles unter dem Deckmantel des sogenannten “Terrorschutzes”. Warum aber wegen dem Terrorschutz auch die Daten von Wirtschaftsunternehmen abgefangen werden, will sich mir allerdings nicht so richtig erschliessen. Aber vielleicht bin ich einfach zu blöd, habe zu wenig Fantasie oder bin einfach nur fichengeschädigt.

Was allerdings die Politiker und Teile der Presse aus dem “Abhörskandal” machen wollen, grenzt ja schon an Volksverarschung. Schon im Februar 1989 schrieb das deutsche Nachrichten-Magazin “DerSpiegel” eine umfangreiche Titelgeschichte, ich glaub unter dem Namen “Freund hört mit” in der im Klartext das alles beschrieben wurde. Es wurde sogar geschrieben, dass die NSA, die NationaleSchnüffelAgentur ihre Abhöranlagen mit Wissen und Billigung der Deutschen Bundesregierung auf deutschem Boden installierten. Und diese Titelgeschichte wurde am 2. Juli 2013, leicht gekürzt, in “SpiegelOnline” noch einmal gebracht. Von “Nichtwissen” kann also keine Rede sein.

Und wenn Mutti erst mal mauert und behauptet, sie hätte davon erst jetzt aus den Medien erfahren, dann habe ich dafür nur ein mattes Lächeln übrig. Aber nachdem sie jetzt so langsam die Katze aus dem Sack lässt und in einem Interview mit dem Wochenmagazin “Zeit” Sätze von sich gibt wie:

“. . . dass der Schutz vor terroristischen Anschlägen ohne die Möglichkeit einer Telekommunikationskontrolle gar nicht möglich sei . . .”,

bleibt einem nur noch Staunen, Staunen, Staunen. Und sie hat ja recht, wenn sie sagt, das sei gar nicht mit der Stasi vergleichbar. Gegen das, was heute läuft, war der Stasi lediglich so eine Art “Lach- und Schiessgesellschaft”. Eine reine Kabarettnummer. Doch das weiss Mutti. Konnte sie doch den Verdacht, dass sie IM-Erika gewesen sei, nie so richtig aus der Welt schaffen. Und wer zu DDR-Zeiten in Moskau studieren durfte, war mit Gewissheit kein Klassenfeind.

Aber wenigstens ist jetzt eines klar: Wir sind angekommen. Angekommen im Überwachungsstaat. Ohne Wenn und Aber. 1984 ist da nur noch Schnee von vorgestern. Doch aufgepasst. Die Frage ist nämlich, wenn die Bürger es raffen, was da abläuft, lassen die sich das dann so einfach gefallen?

Oder halten sie es mit Benjamin Franklin, der gesagt haben soll: “Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren!”