Unten neu: Propagandalügen

20. August 2014

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Propagandalügen

20. August 2014
Der ultimative Beweis

Der ultimative Beweis (Bild Internet)

 

Es ist allgemein bekannt, dass die Führer der Vergeigten Staaten zur Einleitung kriegerischer Handlungen gerne mal zu hollywoodreifen Lügen greifen:

Mit der Tonkin-Lüge wurde seinerzeit unter London B. Bohnbon der Einstieg in den Vietnamkrieg eingeläutet.

Die widerliche Brutkastenlüge startete den ersten Irakkrieg und der zweite Irakkrieg wurde vom farbigen Kriegsminister Goran Pauwäll mit dem Vorhandensein irakischer Massenvernichtungswaffen begründet. Als ultimativen Beweis hielt damals Pauwäll ein Anthraxfläschchen in die Kameras.

Und im Fall Libyen wurde behauptet, dass der schlimme Gaddafi sein eigenes Volk bombardiere. Das hat sich zwar hinterher als grobe Lüge herausgestellt aber das nützt der heutigen libyschen Bevölkerung in dem kaputten Land einen Dreck.

Was allerdings jetzt in der Ukraine abläuft, schlägt in Sachen Propagandalügen alles was bisher möglich schien. Und die Mainstreammedien beteiligen sich an der professionellen Lügerei in einem noch nie dagewesenen Ausmass. Der normale Medienkonsument hat keine reelle Informations-Chance, er wird schlicht und einfach grausam belogen.

Jede, aber auch wirklich jede miese Propagandalüge wurde so lange immer und immer wiederholt bis ein Teil der Bevölkerung mittlerweile glaubt, dass Putin der menschgewordene Satan und Russland das kriegslüsternste Land der Welt seit eh sei.

Angefangen hatte es mit den Schüssen auf dem Maidan. Die wurden sofort dem damaligen, gewählten Präsidenten der Ukraine in die Schuhe geschoben. Der musste flüchten und der Westen schaute weg als die Faschisten putschten. Ja, der Westen schaute nicht nur weg, sondern hofierte das Nazipack auch noch.

Dass die Todesschüsse auf dem Maidan bis heute ebensowenig aufgeklärt werden wie das Brandattentat in Odessa, lässt tief blicken.

Direkt nach dem Putsch beschloss die Faschistenbande, dass die russische Sprache nicht mehr als Amtssprache gelte und dass man die Russen aus der Krim und dem Schwarzmeerhafen rausschmeissen müsse. Wohlgemerkt einer Krim, für die die Russen jährlich vertraglich rund  hundert Millionen Dollar Pacht bezahlten und einen Rabatt von 30% auf das gelieferte Gas gewährten.

In der Krim wurde in der Folge ein Referendum durchgeführt. Die Leute sagten in grosser Mehrheit dass sie wieder zu Russland gehören wollten. Und wurden selbstredend aufgenommen. Wohl nicht nur aus Gnade und Barmherzigkeit sondern auch wegen der Schwarzmeerflotte. Die zu schützen ist jedoch der Russen gutes Recht.

Danach riefen die Ostukrainer ebenfalls ein Referendum aus und sagten sich von der Westukraine los. Jetzt nennen die sich Neorussland und befinden sich in einem Menschen verachtenden Bürgerkrieg mit den Herren aus Kiew. Und im Gegensatz zu den angeblichen Bombardierungen in Libyen ist das Bomben in der Ostukraine äusserst real.

Der sogenannte Schokoladenkönig Poroschenko, der auch ein erfolgreicher Waffenhändler ist, lässt, wohlgemerkt die Zivilbevölkerung in der Ostukraine, mit allem beschiessen was er so hat. Mit Kampfjets, mit Artillerie, mit Granatwerfern, mit verbotener Phosphormunition undsoweiterundsofort.

Mittlerweile sind es, gemäss Angaben der UN über 2000 Menschen, die erbärmlich zu Tode gekommen sind sowie über 5000 die schwerst verletzt in Spitälern liegen. Und wie die Städte teilweise aussehen, kann sich jeder im Internet ansehen.

Weil die lustlosen Soldaten der offiziellen Ukraine mit den Kämpfern im Osten nicht so richtig fertig werden, wird mit unglaublichen Lügen versucht, Russland in den Konflikt hineinzuziehen. Damit dann anschliessend militärische Kräfte aus dem Westen die Sache im Osten „bereinigen“ können?

Bis jetzt ist das zwar nicht passiert und passierte es, wäre der dritte Weltkrieg nicht mehr weit. Aber das liegt nicht daran, dass der böse, kriegslüsterne, aggressive Putin nicht eingreifen könnte sondern daran, dass der offensichtlich einfach nicht will.

Und deshalb werden uns jetzt die allerdreistesten Lügen serviert:

Zum Beispiel wurde eine Boeing der Air Malaysia abgeschossen, hunderte Menschen starben und sofort wurde von der offiziellen Ukraine, von den Vergeigten Staaten und von der EU behauptet, dass dies durch die Separatisten geschehen sei. Diese seien von Russland mit Buks, das sind radargestützte Raketen, beliefert worden. Diese üble Behauptung wurde dann  von den Mainstreammedien solange kolportiert bis die Russen hieb- und stichfest bewiesen, dass dem nicht so war. Die EU und die Vergeigten hingegen blieben die versprochenen Beweise schuldig.

Mittlerweile ist ziemlich klar, dass die Maschine von einer ukrainischen Luft-Luft-Rakete getroffen wurde und der Rest durch Maschinengewehrfeuer des ukrainischen Angreifers erledigt wurde.

Um die MH17 ist es verdächtig still geworden. Der spanische Flug-Kontroller der twitterte, dass eine ukrainische Kampf-Maschine oben war, ist spurlos verschwunden. Die Protokolle des Sprechverkehrs mit der MH17 sind ebenfalls nicht zugänglich. Die offizielle Ukraine behauptet jetzt sogar, sie hätte sie gar nie gehabt.

Der Flugschreiber, den die Separatisten an Malaysia lieferten, ist jetzt bei den Briten und die sagen nicht, was damit los ist. Und die EU, Australien und die Vergeigten haben sich in geheimen Verhandlungen darauf geeinigt, dass die Öffentlichkeit in Sachen MH17 nicht informiert wird. Warum das wohl so ist?

Und weshalb wird der russische, humanitäre Konvoi mit über 200 Lastwagen, der Hilfe leisten soll und der mit Lebensmitteln, Wasser, Generatoren und Schlafsäcken bestückt ist, massivst behindert und solange nicht ins Krisengebiet, die Ostukraine, gelassen bis in der Millionenstadt Donezk die Hungersnot ausbricht. Die Zivilbevölkerung hat nichts zu essen und es fliesst kein Wasser aus den Hahnen.

Dafür wird behauptet, dass 28 russische, militärische Fahrzeuge bei Nacht und Nebel durch eine Lücke im Grenzzaun in die Ukraine eingedrungen seien. Allerdings hätten die tapferen Ukrainer diese Kolonne weitgehend vernichtet. Behauptet rotzfrech der fette Waffenhändler Poroschenko. Und die Westpresse macht mit.

Dummerweise erklärt nun ausgerechnet die OSZD dass es sich hier um eine Kollosal-Ente handle und die ganze Story erstunken und erlogen sei.

Aber was jetzt die Freunde in der Nato und aus der EUSA ausbaldowerd haben, schlägt sozusagen dem Fass den Boden aus: Wenn feindliches Militär ohne Hoheitszeichen in der Ukraine eingreife, dann würden sie, die Nato und die EUSA sich gezwungen sehen, ebenfalls militärisch einzugreifen.

Damit wird doch das faschistische Gesindel direkt aufgefordert, in russischen Uniformen ohne Hoheitszeichen herumzuballern um einen Grund für westliches, militärisches Eingreifen zu schaffen.

Wie sich gezeigt hat, schaden die ausgesprochenen Sanktionen ausschliesslich den Europäern, nicht jedoch den Vergeigten Staaten. Und dasselbe würde gelten, wenn Europa in einen Krieg mit Russland verwickelt würde.

Kriegsgeil

21. Juni 2014

Zitat EinsteinZitat Einstein

Zitat Einstein

Als Alt-Bundespräsident Horst Köhler Ende Mai 2010 beim Rückflug von Afghanistan in einem Interview sinngemäss sagte, dass man auch wegen Ressourcen Kriege führen könne oder sogar müsse, heulten die Mainstreamjounalisten auf und begannen eine breitflächige Hetze sondergleichen, die in kürzester Zeit zum Rücktritt Köhlers führte.

Dann war eine Zeit lang Ruhe im Stall. Sein Nachfolger Wulff hatte mit Krieg nichts am Hut, wurde dann aber ebenso abgeschossen, weil er ein wenig die Hand aufgehalten haben soll.

Und dann kam der Pfarrer aus der Ex-DDR. Der, den Mutti zuerst nicht wollte. Und weil er halt ein ehemaliger Pfaffe war, ein evangelischer, kann er das Predigen einfach nicht lassen. Sozusagen zu allem und jedem gibt er seine Meinung öffentlich kund. Wahrscheinlich hört er sich selbst gerne zu und ist verliebt in seine Worte.

In sein Eheweib, mit der er seit 53 Jahren verheiratet ist und mit der er vier Kinder hat, ist er offenbar schon lange nicht mehr verliebt. Er ist zwar nicht geschieden, hat sich jedoch entschlossen, 1990 mit einer anderen Frau zusammenzuleben. Offenbar braucht der Gute aber Abwechslung. Deshalb hat er dann diese Frau im Jahre des Herrn 2000 wiederum gegen eine neue ausgetauscht. Mit der lebt er noch heute zusammen.

Da kommt mir zwangsläufig das Bonmot in Sinn: „Wasser predigen und Wein trinken“.

Wie auch immer, solange er nur herummoralisierte ging das ja noch. Schwer erträglich zwar, aber man muss dem ja nicht immer zuhören. Und selbstredend kann auch ein permanent moralisierender Buh-Prä privat letztlich machen was er will.

Als er, der gute Buh-Prä dann bei der 50. Münchner Sicherheitskonferenz Ende Januar Anfang Februar 2014 mit fast gleichlautenden Worten wie die Verteidigungsministerin „von den Laien“ im Volksmund auch Flintenuschi genannt und dem Aussenminister „Schweinmeier“ sinngemäss erklärte, dass Deutschland sich aktiver in der Welt einbringen müsse und auch in Krisengebieten die bisherige militärische Zurückhaltung aufgeben müsse, da glaubte ich allerdings „mich tritt ein Pferd“. Und dachte mir: „Was zum Teufel haben die da geraucht“.

Unsere lieben Freunde aus den Vergeigten Staaten die auch anwesend waren, bliesen mit ähnlichen Formulierungen in dasselbe Horn. Allerdings war natürlich schnell mal klar, wenn mehrere verschiedene Menschen mit nahezu denselben Worten derartigen Unsinn verbreiten, ist das Ganze natürlich konzertiert und abgesprochen.

Nichtsdestrotrotz brachten die Mainstream-Medien, neuerdings nicht mehr Leitmedien sondern Leidmedien genannt, unisono diese präsidialen Sprüche unters Volk. Allerdings hatten die Brüder und Schwestern von der leidigen medialen Zunft nicht unbedingt mit der deutschen Bevölkerung gerechnet. Denn es wurde Gottseidank schnell mal klar, dass sich die grosse Mehrheit des deutschen Volkes auch fast 70 Jahre nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr in neue Kriege treiben lassen will. Afghanistan reicht.

Dann wurde es etwas stiller um den sehnlichen Wunsch von Joachim dem Gauckler, deutsche Jungs im Ausland zu verheizen. Und seine umstrittenen Worte gingen irgendwie in Vergessenheit.

Offenbar passte das dem schlechtestmöglichen Buh-Prä nicht, denn er meinte anscheinend, dass er in dieser Angelegenheit nunmehr kräftig nachlegen müsse. Und das tut er auch. Und nicht zu knapp. Bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit schwadroniert er darüber, dass es erforderlich sei, im Kampf für Menschenrechte oder das Überleben unschuldiger Menschen zu den Waffen zu greifen. Und dass man da halt auch Tote in Kauf zu nehmen habe.

Man könnte das nun damit abtun dass man sagt: „Der Alte ist wohl senil geworden“. Aber dem ist nicht so. Sein immer wieder geäusserter Russland- und Putinhass, seine unerträgliche Moralisiererei wenn es um andere geht und sein Sehnen nach militärischer Machtausübung durch deutsche Soldaten in ausländischen Krisengebieten passen schon irgendwie zusammen.

Für das Letztere gibt es eine treffende Bezeichnung: Kriegstreiberei !

Also, OK Kriegsjogi, schnapp Dir ne Knarre und geh ins nächste Krisengebiet. Und nimm Flintenuschi gleich mit.

 

Dreierlei Mass !

15. April 2014

Ukraine

Grobama mimt den Friedensengel

und Putin gilt als Schwein.

Das Murksel spielt die Ahnungslose

will nicht Nazeuse sein !

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Was würde eigentlich passieren, nur mal angenommen, wenn Gregor Gysi im Bundestag eine Rede hielte, die, beispielsweise den Mitgliedern der CDU nicht gefällt weil er Mutti direkt angeht. Er sagt vielleicht: „In Kiew, das sind Faschisten, Nazischläger die mit brutaler Gewalt gegen Andersdenkende vorgehen. Und mit solchen reden Sie, solchen Leuten wollen Sie Geld geben“. Nun, er hat ja so in etwa in dieser Richtung eine Rede gehalten.

Aber was würde nun passieren, wenn da einige Herren der CDU zum Rednerpult marschieren, den Gysi am Kragen packen, vom Pult wegzerren und ihn dann vor laufender Kamera verprügeln. Und das nicht zu knapp. Ja, was wäre da wohl los. Undenkbar sagen Sie? Da käme doch die Polizei, sagen Sie! Nun, das genau ist in Kiew im sogenannten Parlament, der RADA passiert. Da hat der Chef der Kommunistischen Partei eine Rede gehalten, die den Burschen von der Freiheitspartei Swoboda nicht gefiel und da verprügelten sie ihn. Heftig. Im Parlament. Vor laufender Kamera.

Das ist den Damen und Herren aus der Politik und aus den Mainstreammedien zwar bekannt, aber es scheint akzeptabel zu sein. Da wird nicht gross darüber diskutiert und da wird auch gar nichts angemahnt.

Was wäre hier los, wenn ein Mann der für das Amt des Präsidenten kandidiert, nach einer Talkshow zum Thema Pressefreiheit aus dem Auto gezerrt und krankenhausreif geschlagen wird? Und ein anderer Präsidentschaftskanditat wird mit giftgrüner Flüssigkeit übergossen und dann mit Mehl beschmiert, so dass er gar nicht erst an dieser Talkshow teilnehmen kann. Da wäre wohl der Teufel los und die Polizei nicht weit. Aber nicht so in Kiew. Da ist genau das passiert und hier ist das den Damen und Herren aus der Politik und aus den Mainstreammedien zwar bekannt, aber es scheint akzeptabel zu sein. Da wird nicht gross darüber diskutiert und da wird auch gar nichts angemahnt.

Oder was wäre hierzulande los, wenn eine Politikerin in Berlin erklären würde, man müsste alle Schwaben und Bayern atomar vernichten. Die käme doch umgehend in die Klapse. Und so schnell nicht wieder raus. Aber die Gasprinzessin Timostinko darf das in Kiew ungestraft verkünden. Und will jetzt, ähnlich wie die Kampftruppe „Rechter Sektor“ selbst eine eigene, ihr unterstellte Kampfgang aufbauen. Und diese Dame, die man gar nicht Dame nennen kann, wird von Mutti noch gehätschelt.

Und dass der stoppelbärtige, rundgesichtige, rechtsnationale Interimspräsident nun im Osten Panzer auffahren lässt, das wird einfach so hingenommen von den Damen und Herren aus Politik und Medien. Denn in Sachen Ukraine wird hierzulande nicht nur mit zweierlei sondern gleich mit dreierlei Mass gemessen.

Als in Kiew mit brutaler Gewalt vorgegangen wurde, waren die Schläger nicht einfach üble Schläger die man in den Knast stecken müsste. Nein, das waren friedliebende Demonstranten, die nur für ihr Recht zu demonstrieren auf die Strasse gingen.

Dass im Parlament Typen vom rechten Sektor mit Kalaschnikows herumhingen diente auch nur zum Schutz der Parlamentarier. Gelle.

Also halten wir fest: Wenn Du in Kiew mit Baseballschlägern und Kalas durch die Gassen schlenderst und andersdenkende Leute bedrohst, bist du ein friedliebender Demonstrant.

Machst Du dasselbe beispielsweise in Donezk, Charkow oder sonst einer ostukrainischen Stadt, bist Du ein Separatist, ein Terrorist oder schlimmeres und gehörst ins Gefängnis. Mindestens.

Es wird Dir mit der totalen Vernichtung gedroht. Und weil die Radaubrüder von der Nazifraktion regelmässig auf die Schnauze bekamen wenn sie in der Ostukraine für ihre Art von Recht und Ordnung sorgen wollten, fahren jetzt Panzer auf. Die ganze Angelegenheit droht in einen veritablen Bürgerkrieg abzugleiten.

Und irgendwann droht dann der Moment, wo Wladimir gezwungen ist, den Russen in der Ostukraine helfend beizustehen. Ein paar Opfer kann Putin locker aussitzen aber wenn es zuviel werden, dann bleibt ihm gar nichts anderes übrig. Dann ist aber fertig lustig.

Aber hierzulande wird in der hohen Politik und in den offensichtlich gleichgeschalteten Medien weiterhin eine Kriegshetze betrieben dass einem fast schlecht wird. Man könnte sogar meinen, die wollten selber da rüber und Krieg spielen. Aber nein, die gehen schon nicht dahin wo es brandgefährlich wird. Die würden dann unsere Jungs von der Bundeswehr hin schicken.

Und soweit darf es einfach nicht kommen. Es wird Zeit, dass wieder gleiche Standards gelten. Es wird Zeit, dass nicht mehr mit mehrerelei Mass gemessen wird. Und es wird Zeit, dass das elende Belügen der Bevölkerung aufhört.

Denn eines ist sicher: Gemäss Umfragen sind die Deutschen nicht so blöde wie man in der hohen Politik und der schrägen Presse meint. Die deutsche Bevölkerung merkt sehr wohl, dass da eine üble Volksverarschung und Kriegstreiberei im Gange ist. UND SIE SIND MEHRHEITLICH DAGEGEN !

 

Lügenbarone

24. März 2014
Desinformationsjournalismus

Desinformationsjournalismus

Wenn Sie sich derzeit in den sogenannten Mainstream-Medien einigermassen neutral über die Situation in Osteuropa informieren wollen, dann haben Sie ausgesprochen schlechte Karten. Denn Sie werden belogen. Nicht nur ein wenig sondern ziemlich brutal. Und absolut ungeniert.

Und wer etwas dagegen einwendet, wird sofort in die ultralinke Ecke gestellt. Links deshalb weil rechts nicht geht. Denn diese Ecke wird momentan von den Nazis in Kiew besetzt. Von den Faschisten die von führenden Mitgliedern der EU und den USA derzeit hofiert werden.

In der Putsch-Regierung in Kiew sitzen Leute, deren Anführer folgendes von sich gegeben hat: „Schnappt euch die Gewehre, bekämpft die Russensäue, die Deutschen, die Judenschweine und andere Minderwertige. Seid stark für unsere ukrainische Heimat.“ Oder solche Typen, die bespielsweise den Sender “Ukraine-TV“ besuchten, den Chefredakteur verprügelten und ihn zwangen, seine Kündigung zu unterschreiben. Und in den Strassen von Kiew werden andersdenkende immer noch verprügelt und sogar krankenhausreif geschlagen. Das waren Nazimethoden, das sind Nazimethoden und das werden immer Nazimethoden sein. Wer da etwas anderes sieht, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

Doch sehen Sie selbst. Der nachfolgende, erste Link führt zu einem Video, das ein religiöser, schweizer Filmemacher vor Ort gedreht hat. Es ist also ein Tatsachenbericht mit Augenzeugen und allem was dazugehört. Man kann von dem Filmemacher Sasek halten was man will, aber der Mann ist sauber und von „links“ meilenweit entfernt.

Wenn Ihnen nach dem „Genuss“ dieses Videos etwas mulmig zumute ist, dann können Sie den Link zu der ZDF-Sendung „Die Anstalt“ anklicken. Die Damen und Herren von der Anstalt sind eventuell etwas links aber vor allem sind es erstklassige Satiriker. Die bringen das Ganze etwas lustiger. Allerdings bleibt einem das Lachen mitunter fast in der Kehle stecken.

Wenn Sie sich darüber hinaus noch dafür interessieren was der keinesfalls linke Dirk Müller, einer der bekanntesten Börsenmakler Deutschlands, zu den Vorgängen in der Ukraine meint, dann klicken Sie den dritten Link an.

Ivo Sasek, Religiöser Filmemacher, Schweiz:

ZDF, “Die Anstalt“

Dirk Müller, Börsenmakler

Nobelbomben für “Frieden” und “Freiheit” !

29. August 2013

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Ja, die Burschen waren wirklich schnell. Sehr schnell sogar. Ultraschnell. Irgendwie überschallschnell. Die haben es doch tatsächlich geschafft, die Videos, die mit tödlicher Präzision beweisen, wie Assads Schergen den brutalen Giftgasangriff am 21. August in der Nähe von Damaskus ausführten, schon am 20. August bei Youtube hochzuladen. Da muss man doch glatt sagen: “Hut ab vor diesen Burschen, die können mehr als nur Brot essen”. Ja, die können sozusagen zaubern. Diese filmenden Terroristen. Wie sonst soll man die sogenannten Rebellen in Syrien denn nennen?

Das muss man sich doch mal vor Augen halten. Da kriegen die marodierenden Söldnerbanden von Assads Truppen offenbar kräftig was auf die Schnauze, werden aus ihren Stellungen vertrieben und pfeifen sozusagen aus dem letzten Loch. Gleichzeitig lässt der böse Diktator UN-Inspektoren ins Land die die vergangenen Giftgasattacken, die je nach Lesart von den “Rebellen” oder von Assads “Schergen” verübt wurden, untersuchen sollen. Und punktgenau, sozusagen vor der Hotelzimmertüre der UN-Inspektoren, lässt Assad, wie man den weltweiten Qualitätsmedien entnehmen kann, einen gigantischen Giftgasangriff vom Stapel.

Jetzt hat er natürlich Pech gehabt, dieser Assad. Denn jetzt kriegt er von den Vereinigten Kriegsgurgeln anständig was auf die Mütze. Und die westlichen Qualitätsmedien betreiben eine Kriegshetze der allerschlimmsten Sorte. Quer durch den Garten der Medienlandschaft wird mit wenig Sachverstand jedoch grosser Ernsthaftigkeit vom Krieg gegen Assad geredet, geschrieben und gesendet. Dass die “Beweisvideos” schon einen Tag VOR dem Anschlag bei Youtube hochgeladen wurden, interessiert da keine mediale Sau. Und erst recht nicht, dass diese Tatsache den Verdacht weckt, dass es nicht Assads Truppen waren sondern eher die Rebellen, denen derartiges schon mehrfach nachgewiesen wurde.

Nein, das interessiert weder die Journalisten in den sogenannten Qualitätsmedien und schon gar nicht die Politiker-Innen jeglicher Couleur. Nein, denn jetzt wird kriegsgetrommelt. Jetzt will keiner mehr warten bis bewiesen ist, wer was wo gemacht hat, jetzt heisst es, dass man aus humanitären Gründen endlich Strafaktionen fahren muss. Militärische Strafaktionen.

Jetzt läuft der mit Spannung erwartete, internationale Wettbewerb: “Wer ist die schnellste und schlimmste Kriegsgurgel”. Jetzt geht es nur noch darum: “Wann greifen wir an”.

Aus Frankroisch hören wir, dass jetzt harte Antworten eingeleitet würden. Das lässt der brave François durch den noch bräveren Fabian ausrichten.

Und David, der kernige Cameron aus London, der sich hin und wieder gerne beim Biertrinken ablichten lässt, drückt ebenfalls mächtig auf’s Tempo. Der will subito eine Abstimmung im Unterhaus. Das gibt er per Twitter bekannt. Ja, der ist auf der Höhe der Zeit. Für den ist sowas wie Twitter kein “Neuland” wie für Mutti.

Da kann natürlich die “Arabische Liga” auch nicht fehlen. Nachdem Syrien von den Kaftanträgern ausgeschlossen wurde und stattdessen die “Opposition” den Syrischen Sitz erhielt, wird selbstredend Assad, ohne ein Untersuchungsergebnis auch nur abzuwarten, verantwortlich gemacht und man verlangt, dass dem “Völkermord durch das syrische Regime” ein Ende gesetzt wird.

Bei soviel kriegstrommelnder Prominenz darf natürlich der türkische Islamist Erdogan auch nicht fehlen. Und prompt kündigt er an, dass die Türkei bei der Strafaktion in Syrien selbstredend auch dabei sein wolle.

Und wenn nicht in ein paar Wochen Bundestagswahl wäre, dann würde Mutti die Bundeswehr jetzt schon in die (syrische) Wüste schicken. Ach, ich vergass, sie hat ja schon. Die Patriots, die die Türken für sich verlangten, stehen doch schon, samt deutschem Personal, im Grenzgebiet Türkei-Syrien.

Über die üblen Sprüche, die aus Israel kommen, möchte ich mich gar nicht erst auslassen, sonst werde ich noch zum Antisemiten erklärt. Mindestens.

Und alle, alle, alle warten auf den Friedensengel mit dem Nobelpreis. Das immer mehr BILD-ähnliche Organ “Spiegel Online” titelte sogar: “Militärschlag gegen Syrien: Alle warten auf Obamas Befehl”. Tja, wer weiss, vielleicht ändern die ihren Namen nächstens in SpiegelBild oder BildSpiegel oder so.

Also, alle warten darauf, was die Friedenstaube bestimmt, respektive was andere den “Höchsten” bestimmen lassen. Und von dort tönt es ungefähr so: “Also, Bodentruppen schicken wir da nicht rein”. Das kann man nachvollziehen, das ist viel zu gefährlich, da könnten ja Amerikaner umkommen! “Aber so ein, zwei oder gar drei Tage lang werden wir Syrien mit “Cruise Missiles” eindecken”. Auf deutsch Marschflugkörper. Man könnte dazu auch Nobelbomben sagen. Denn erstens entsendet sie der Friedensnobelpreisträger und zweitens sind das ganz noble Bomben. Sozusagen.

Eine ordinäre Bombe muss ja beispielsweise mit einem Bomber, der von Piloten geflogen wird, zum Ziel pilotiert werden. Und wenn Assad eine halbwegs gute Flugabwehr hat, wird der Bomber vom Himmel geholt und die Piloten sind tot oder werden gefangen genommen. Und das ist ziemlich ordinär. Und deshalb sind die Thomahawks dagegen so noble Instrumente.

Die Dinger kann man – und so haben es die Amis nun mal am liebsten – von ganz weit weg abschiessen. Sozusagen von der absoluten Sicherheit aus. Die fliegen heutzutage locker zweieinhalbtausend Kilometer und treffen immer noch fast metergenau. Die haben mittlerweile nur noch eine Streuung von 10 bis 15 Metern. Manchmal gibt es dann Kollateralschäden. Wenn sie doch nicht so genau treffen. Oder absichtlich ungenau programmiert werden. So wie das während der Serbenbombardierung mit der Chinesischen Botschaft in Belgrad war. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Ein Schelm würde nämlich sagen, dass das eine ganz einfache Mitteilung war: “Haltet Euch raus und haltet die Schnauze sonst gibt’s was mit der Keule”.

Nun denn, wenn wir schon beim Schelm gelandet sind, kann man das ja noch weiter treiben. Wer es noch nicht vergessen hat. Die Freunde aus den Vergeigten Staaten hatten ja damals, als es gegen Serbien ging, so lange ihre fliegenden Antiquitäten verschossen, bis sie praktisch keine mehr hatten. Das war nämlich gut für’s Geschäft. Für die Mutter aller Geschäfte. Natürlich. Denn nun konnten die weiter entwickelten, noch treffgenaueren, mit noch grösserer Vernichtungskraft ausgestatteten, noblen Bomben nachgeliefert werden.

Und weil das in der Tat schon eine ganze Weile her ist und die neuen (mittlerweile schon wieder eher alten Marschflugkörper) sowie die sonstigen GPS-gesteuerten noblen Bomben unterdessen auch schon wieder veraltetet sind, gibt es da nur eine nachhaltige Lösung: Man muss das Zeug verfeuern, dann kann wieder nachgeliefert werden.

Und deshalb wird jetzt, wenn nicht noch ein Wunder geschieht, einmal mehr, mit unglaublichen Propagandalügen ein weiterer Angriffskrieg herbeigebetet.

Jetzt soll angegriffen werden. Für die syrische Opposition. Für die Humanität. Für die Freiheit. Für den Frieden. Mit Nobelbomben vom Nobelpreisträger. Mit Kampfflugzeugen britischer und französischer Provenienz. Mit deutschen und amerikanischen Patriots. Kollateralschäden müssen dabei natürlich in Kauf genommen werden. Aber das ist nicht so schlimm. Die Menschen in Syrien, unter anderem auch die Christen dort oder die Alawiten und andere Minderheiten, die sind ja so weit weg und eigentlich schon Geschichte. Vergessen. Das spielt keine grosse Rolle.

Und die Qualitätsmedien werden in ihrer Berichterstattung nur von den grossartigen Siegen, von den zielgenauen Treffern berichten. Und nicht von dem, was da alles in die Binsen geht. Von den unschuldigen Lebewesen die für nichts sterben müssen. Weil die Nobelbomben manchmal danebentreffen. Das sind ja schliesslich nur Kollateralschäden.

Angekommen . . .

10. Juli 2013
Stinkstiefel beim Abhören

Stinkstiefel beim Abhören

Als in den späten 1980er Jahren so nach und nach herauskam, dass in der doch so demokratischen Schweiz mehr als 10 Prozent der Bevölkerung bespitzelt wurden, wirbelte das so richtig kräftig Staub auf. Zuerst machte schlichte Ungläubigkeit die Runde. Darauf folgte, als klar wurde, dass das keine Gerüchte waren sondern die brutale Wahrheit, nackte Empörung. Den Politikern blieb letztendlich gar nichts anderes übrig, als den “Fichierten” das Recht zu geben, ihre “Fiche” (Karteikarte) einzusehen. Dazu musste, wer mutmasste, dass er “fichiert” sei, einen Antrag stellen und dann erhielt er eine Kopie der über ihn angelegten Daten. Damals meinte ein Kumpel ich solle doch auch mal nachfragen. Meine Reaktion war sehr einfach: “Ich glaub du spinnst”.

Allerdings liess der nicht locker und erklärte, ich könne nur dann sicher sein wenn ich den Antrag stelle und zur Antwort erhalte, dass keine entsprechende “Fiche” existiere. Also liess ich mich breitschlagen und schrieb den Behörden, dass ich gerne Einsicht in meine “Fiche” hätte. Keine Sekunde glaubte ich, dass da eine positive Antwort käme. Es verging jedoch keine Woche und ich bekam richtig dicke Post. Ehrlich gesagt, ich glaubte, mich tritt ein Pferd. Ich möchte mich da gar nicht weiter darüber auslassen, was da so alles auf einem A4-Blatt stand. Was mich jedoch massloss ärgerte, war nicht die Tatsache, dass ich fichiert worden war, sondern die Tatsache, dass der Schrott, der da geschrieben stand, von A bis Z erstunken und erlogen oder einfache Gegebenheiten komplett ins Gegenteil verdreht waren.

Von einem doch eher konservativen jungen Mann mutierte ich unter anderem zum Mao-Kommunisten. Und das nur, weil im Bekanntenkreis meiner Frau Mutter ein ehemaliger Nationalrat existierte, der verdächtigt wurde, ein Mao-Kommunist zu sein. Verdächtigt. Wohlgemerkt, ich kannte den auch, hielt ihn sogar für einen ziemlichen Arsch, aber vom Mao-Kommunist war der so weit entfernt wie die Sonne von der Erde.

Wie auch immer, zuerst wurde ich wütend und dann fand ich es nur noch zum Lachen. Allerdings gab es mir schwer zu denken, als ich darüber nachdachte, was das wohl für Oberpfeifen im schweizerischen Geheimdienst sein mussten, die solch einen Bockmist mehr oder weniger ungeprüft archivierten.

Nun, heute gibt es keine Fichen mehr. Heute geht das alles vollelektronisch und vollautomatisch und weltweit voll flächendeckend. Da bespitzelt zum Beispiel die USA nicht nur die halbe sondern gleich die ganze Welt und das ist schon seit ewig bekannt. Deshalb ist das ganze Theater, das derzeit um die Abhörerei gemacht wird, ein riesengrosses Schmierentheater.

Schon lange vor “Näinilewen” holten sich die Schlapphüte aus den Vergeigten Staaten alles, was in irgend einer Form zu holen war. Da wurden Telefone abgehört, e-mails abgesaugt und eingespeichert und schon damals tauschten sich die Geheimdienste gegenseitig aus. So ganz nach dem Motto “ich spähe deine Leute aus und du meine, dann tauschen wir diese gequirlte Scheisse und können beide behaupten, dass wir die eigene Bevölkerung nicht ausspionieren”. Das Programm der Vergeigten hiess damals “Echelon” und war der Vorläufer des heutigen NSA-Programms “PRISM”.

Und natürlich läuft das alles unter dem Deckmantel des sogenannten “Terrorschutzes”. Warum aber wegen dem Terrorschutz auch die Daten von Wirtschaftsunternehmen abgefangen werden, will sich mir allerdings nicht so richtig erschliessen. Aber vielleicht bin ich einfach zu blöd, habe zu wenig Fantasie oder bin einfach nur fichengeschädigt.

Was allerdings die Politiker und Teile der Presse aus dem “Abhörskandal” machen wollen, grenzt ja schon an Volksverarschung. Schon im Februar 1989 schrieb das deutsche Nachrichten-Magazin “DerSpiegel” eine umfangreiche Titelgeschichte, ich glaub unter dem Namen “Freund hört mit” in der im Klartext das alles beschrieben wurde. Es wurde sogar geschrieben, dass die NSA, die NationaleSchnüffelAgentur ihre Abhöranlagen mit Wissen und Billigung der Deutschen Bundesregierung auf deutschem Boden installierten. Und diese Titelgeschichte wurde am 2. Juli 2013, leicht gekürzt, in “SpiegelOnline” noch einmal gebracht. Von “Nichtwissen” kann also keine Rede sein.

Und wenn Mutti erst mal mauert und behauptet, sie hätte davon erst jetzt aus den Medien erfahren, dann habe ich dafür nur ein mattes Lächeln übrig. Aber nachdem sie jetzt so langsam die Katze aus dem Sack lässt und in einem Interview mit dem Wochenmagazin “Zeit” Sätze von sich gibt wie:

“. . . dass der Schutz vor terroristischen Anschlägen ohne die Möglichkeit einer Telekommunikationskontrolle gar nicht möglich sei . . .”,

bleibt einem nur noch Staunen, Staunen, Staunen. Und sie hat ja recht, wenn sie sagt, das sei gar nicht mit der Stasi vergleichbar. Gegen das, was heute läuft, war der Stasi lediglich so eine Art “Lach- und Schiessgesellschaft”. Eine reine Kabarettnummer. Doch das weiss Mutti. Konnte sie doch den Verdacht, dass sie IM-Erika gewesen sei, nie so richtig aus der Welt schaffen. Und wer zu DDR-Zeiten in Moskau studieren durfte, war mit Gewissheit kein Klassenfeind.

Aber wenigstens ist jetzt eines klar: Wir sind angekommen. Angekommen im Überwachungsstaat. Ohne Wenn und Aber. 1984 ist da nur noch Schnee von vorgestern. Doch aufgepasst. Die Frage ist nämlich, wenn die Bürger es raffen, was da abläuft, lassen die sich das dann so einfach gefallen?

Oder halten sie es mit Benjamin Franklin, der gesagt haben soll: “Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren!”

Ab Fünfuhrfünfundvierzig wird zurückgeschissen !

14. Juni 2013
David beim Bier

David beim Bier

Wie war das noch, damals, bevor der Irak überfallen wurde? Da wurden der staunenden Weltbevölkerung vom Geheimdienst der Vergeigten Staaten von Amerika doch massenweise Beweise geliefert. Beweise für das Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen im Irak. Und als dann alle Welt glaubte, dass der Sauhund Saddam Hussein höchstpersönlich die Hand am atomaren Drücker halte und demnächst die amerikanische Bevölkerung atomar beglücke, war endlich der Zeitpunkt gekommen und der Irak wurde überfallen.

Wohlgemerkt, überfallen wurde ein vom vorherigen Krieg noch immer sehr geschwächter Irak, der sich kaum zu wehren in der Lage war.

Und deshalb ging es dann ruck zuck, raz faz und der durch keine UN-Resolution gedeckte, illegale Angriffskrieg war sehr schnell gewonnen. Der ehemalige Diktator Saddam Hussein wurde in einem Schauprozess, man kann es gar nicht anders nennen, zum Tode verurteilt und wenig fachgerecht aufgeknüpft. Dass der unappetitliche Aufhängevorgang mit einer Handykamera gefilmt und das Video dann veröffentlicht wurde, war da nur noch das Sahnehäubchen einer gigantischen Sauerei.

Als sich dann hinterher herausstellte, dass die Kiste mit den Massenvernichtungswaffen eine riesengrosse, brutale Propagandalüge der Vergeigten war, ging noch nicht einmal ein Aufschrei der Empörung um die Welt. Hauptsache der Diktator war weg! Und es gibt Bier und Fussball oder was auch immer.

Aber was soll’s. Heute herrscht im Irak eine mustergültige Demokratie. Die Menschen freuen sich darüber, dass sie frei und glücklich und demokratisch leben dürfen. Dass irgendwelche Miesepeter im ganzen Land permanent Bombenanschläge durchführen, bei denen fortlaufend massenhaft unschuldige Menschen sterben, ist dabei nebensächlich und wird in den westlichen Qualitätsmedien auch wenig bis gar nicht kommentiert.

Doch nun zu einem anderen Fall. Vor einigen Wochen oder wenigen Monaten gab der friedliebende Musterdemokrat David Cameron, seines Zeichens Premier von England einen äusserst markanten Satz von sich. Und dies nicht im versteckten Kämmerlein hinter vorgehaltener Hand sondern direkt in die bereitgehaltenen Kameras diverser TiWiii-Anstalten. Und deshalb ging dieser Satz auch ganz schnell um die Welt und wurde sozusagen in jede Wohnstube ausgestrahlt:

“Assad muss weg, egal wie !” Das “egal wie” ist sowas von ehrlich, dass ich vor Freude und Ehrfurcht fast in Tränen ausgebrochen bin.

Das ist so mustergültig demokratisch, so schön friedlich, dass er alleine dafür den Friedensnobelpreis bekommen müsste. Ja, unbedingt und mindestens.

Obama hat ja seinen schon und ist jetzt dran, die Lebensleistung von Dschordsch Dabbelju Busch zu toppen. Der sieht ja im nachhinein wie ein Waisenknabe aus, wenn man sieht, was die Baracke so alles zustande bringt:

Praktisch alle Versprechen gebrochen. Guantamo immer noch ein illegaler Knast mit Insassen die nie angeklagt wurden. Soviel Drohnentote wie nie zuvor. Und als Krönung des Ganzen kommt jetzt raus, dass die Vergeigten praktisch die gesamte Welt elektronisch ausspionieren. Dabei hatten die Vergeigten doch immer China beschuldigt, dies in Amerika zu tun.

Und der böse, böse Bube, der das an die staunende Öffentlichkeit brachte, sitzt jetzt in Hongkong und hofft darauf, dass er nicht ausgeliefert wird, denn sonst drohen ihm Folter und lebenslanger Knast.

Doch nun wieder zurück zu Cameron und den anderen Musterdemokraten. Kaum hatte der englische Nobelpreisanwärter seinen Hammerspruch losgelassen, wurde der wahrheitsliebende François in Fronkroisch neidisch und beglückte seinerseits die Welt mit der Mitteilung, dass man in der Grande Nation Beweise habe, dass der elende Assad die Bevölkerung mit Giftgas behandle.

Genauer gesagt, dass die Regierungstruppen gegen die Zivilbevölkerung sowie gegen die bürgerkriegsführende Opposition, die zumeist aus ausländischen Söldnern besteht, andernorts auch Terroristen genannt, Sarin einsetze. Und dass jetzt bitte Obama endlich zugebe, dass die “Redline” überschritten sei und dass Amerika einschreiten müssen. Jawohl. Subito. Ruckzuck, zackzack.

Dass Assad vom wilden Affen gebissen sein müsste, wenn er tatsächlich Giftgas einsetzen liesse, weil er damit ja geradezu herausfordern würde, dass die Koalition der Willigen und Billigen militärisch Partei ergriffe, scheint einigermassen logisch.

Aber Logik hat bei faustdicken Propagandalügen nichts, aber auch gar nichts zu suchen. Es gilt der Grundsatz: “Wenn man eine Lüge, und sei sie noch so plump, nur oft genug wiederholt, wird sie mit der Zeit von den Belogenen als wahr angenommen !

Als dann die UN-Expertin Carla del Ponte erklärte, dass da gar nichts bewiesen sei, dass es sogar eher so aussehe, als wenn die Rebellen das Giftgas einsetzen würden, wurde sie umgehend zurückgepfiffen. Allerdings, die Dame hat offensichtlich Mut, denn sie bleibt bei ihrer Aussage.

Und als nun sogar bekannt wurde, dass die Türken, ganz gewiss keine Freunde Assads, bei den sogenannten Rebellen, zwei Container mit eben diesem Giftgas Sarin fanden, wurde das einfach nicht beachtet. Schliesslich sagte doch das Friedenslicht David Cameron nobelpreisverdächtigerweise:

“Assad muss weg, egal wie” !

Dafür jedoch dürfen wir uns jetzt von den hiesigen Qualitätsmedien mitteilen lassen, die USA sei nun ebenfalls der Ansicht, dass Beweise vorlägen, dass die Syrischen Regierungs-Truppen das Giftgas Sarin einsetze. Deshalb würde die USA jetzt auch den Rebellen beistehen. Nicht nur moralisch sondern auch militärisch.

Dass nun ausgerechnet der sogenannte “Unrechtsstaat Russland” mit dem bösartigen “Diktator” Putin nicht nur den Wahrheitsgehalt der amerikanischen Aussage bezweifelt sondern mit deutlichen Worten an die Adresse Washingtons die Amerikanische Regierung der Lüge bezichtigt, sagt eigentlich alles:

So erklärte Juri Uschakow, ein Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, die vorgebrachten „Belege“ seien “nicht überzeugend”.

„Die Amerikaner haben versucht, uns Informationen über einen Einsatz chemischer Waffen durch das (Assad-)Regime vorzulegen. Ich sage ganz offen: Das Vorgebrachte überzeugt uns nicht.“ Er wolle zwar keine Parallelen „zum Reagenzglas des ehemaligen US-Außenministers Powell“ ziehen, doch seien die vorgelegten Angaben nicht überzeugend.

Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ich einmal froh sein würde, dass Russland und China auf diplomatisches Gesäusel verzichten und stattdessen Klartext reden um damit allenfalls zu verhindern, dass der ganze nahe Osten, mit Folgen für die ganze Welt, sozusagen explodiert.

Wie war es noch, damals, als der 2. Weltkrieg mit einem einzigen Satz eingeläutet wurde? Was brüllte Adolf Selig damals in die Mikrophone:

“Seit Fünfuhrfünfundvierzig wird zurückgeschossen” !

Und wieviel Millionen Tote waren die Folge davon?

Selfscanning

13. Mai 2013

Die Arbeitsplatzvernichter

Da stossen sie ihre Einkaufswagen durch die Gänge der grossen Supermärkte und machen dabei ganz wichtige Mienen. Denn sie sind ja auch was ganz besonderes. Ganz besonders dämlich nämlich. Mit der einen Hand halten sie ihren Einkaufszettel und schieben mit derselben Hand gleichzeitig den rollenden Warenkorb. Und in der anderen Hand führen sie das Gerät mit sich, das von ihrer aussergewöhnlichen Besonderheit zeugt: Das Gerät für das Selfscanning.

Angefangen hat es in der Schweiz vor ein paar Jahren beim Grossverteiler Coop. Den Kunden wurde damals weis gemacht, dass Sie so weniger Zeit aufwenden und nicht an der Kasse warten müssten. So gefühlte 5 % glauben den Schmarren offensichtlich und wandeln, wie eingangs erwähnt, mit dem Scanner durch die Gänge. Dass sie unterm Strich kaum Zeit sparen ist offensichtlich den allerwenigsten klar. Schaut man aber hin, wie sie die Ware aus dem Regal nehmen, dann den Scanvorgang einleiten und abschliessen um die Ware dann in den Korb zu legen, kann man schnell mal feststellen dass die Werbesprüche der Grossverteiler in Sachen Zeitersparnis, wie so oft, schlicht nicht stimmen. Man könnte auch sagen, einfach gelogen sind.

Nachdem dann der andere Schweizer Grossverteiler mittlerweile nachgezogen hat und ebenfalls im grossen Rahmen Selfscanning anbietet wie sauer Bier, habe ich mir die Angelegenheit mal etwas genauer angeschaut. Und vor allem dann auch mal mit ein paar Damen an der Kasse ein paar Worte gewechselt. Also, den Kassierinnen wurde schon mal gleich zu Anfang erklärt, dass nicht vorgesehen sei, dass ihre Arbeitsplätze eingespart werden sollten. Nein, nein und nochmals nein. Das Dumme ist nur, dass kaum 10% der Damen diesen Mist glauben. Nein, die Damen an den Kassen sind doch nicht ganz so blöde, wie das Grossverteilermanagement offensichtlich meint.

Wie war das doch noch mal mit den Bancomaten? Als diese eingeführt wurden? Da hiess es doch auch, dass keine Arbeitsplätze eingespart werden würden. Das Gegenteil war dann der Fall. Und der Beruf des Bankkassiers ist dann mehr oder weniger ausgestorben.

Aber nun wieder zurück zum Selfscanning. Nehmen wir mal die grosse Migros ganz in unserer Nähe: Also, vor dem Eingang zu den Waren ist da ziemlich gross die Anlage mit den Selfscannern aufgebaut. Allerdings, und das ist gut so, mit extrem schlechter Frequenz. Nach der Menge der Geräte zu urteilen, müsste man da eine ganze Menge Kassen nicht mehr bedienen, wenn alle Kunden, oder sagen wir mal die Hälfte der Kunden, so blöd wären und für die Migros das Selfscanning betriebe und den Kassiererinnen die Arbeit wegnehmen würde.

Aber noch ist es nicht so. Gottseidank. Noch ist es so, dass die Anzahl der Selfscanner eine extreme Minderheit darstellt. Ich will jetzt gar nichts unterstellen, aber eines ist sicher, das Selfscanning erfordert eine ganz erhebliche, weit überdurchschnittliche Ehrlichkeit. Sozusagen eine eingebaute, genbedingte Klauresistenz. Und eine enorme Aufmerksamkeit. Früher legte man die Ware ja auch einfach in den Korb.

Beim Ausgang, zwischen den ungefähr fünfzehn Kassen sind dann die Zahlautomaten für die Selfscanner installiert. Und da hängen dann immer auch ein, zwei Personen rum, die den Selfscannern helfen, damit sie beim Bezahlen keine Fehler machen. Heute helfen sie noch und machen offensichtlich auch keine Kontrollen ob auch alles, was im Körblein liegt, auch eingescannt wurde.

Aber morgen oder übermorgen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, da werden dann hochnotpeinliche Kontrollen durchgeführt . . . So stichprobenartig. Und der Rest der Kundschaft darf dann dabei zuschauen wie die Leute blamiert werden, sollte ihnen, ob nun mit Absicht oder nicht, wer will da urteilen, ein Fehler unterlaufen sei. Der Fehler, irgend etwas nicht eingescannt zu haben.

Wie eingangs erwähnt, die, die da mit wichtiger Miene durch die Gänge schlurfen und den Damen an der Kasse die Arbeit wegnehmen, die sind sich offensichtlich nicht ganz im Klaren, dass es sich da nicht um die Zeitersparnis für den Kunden handelt. Die raffen einfach nicht, dass es hier um ein gigantisches Sparprogramm der Grossverteiler geht. Und einmal wegrationalisierte Arbeitsplätze sind für immer weg!

Zyperndonner

21. März 2013

Bank

Da machte doch der Obernuschler der EU, Jean Claude Junker, ja, das ist der, der die Schweiz am liebsten in die EU zwangseingemeinden würde, einmal folgende, verbürgte Aussage:

“Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”

Diese Aussage hat zwar mit Demokratie sehr wenig und mit Diktatur sehr viel zu tun, aber das macht in der EU sowieso nichts, weil diese Union mit ihrem nicht gewählten Brüsseler Beamtenapparat schon von der Natur der Dinge her ein diktatorisches Gebilde ist.

Es gibt jedoch auch noch andere, nachdenklich stimmende Zitate aus dem EU-Raum. Da hat doch Mutti, das Merkel, das ist die beliebte deutsche Kandisbunzlerin, in einer Rede, noch gar nicht so lange her, den Hammersatz herausgelassen:

“Es muss uns erst viel schlechter gehen, bevor es uns wieder besser gehen kann.”

Nicht nur der Satz alleine hat mich fast vom Hocker gehauen sondern vor allem die Tatsache, dass damals kein Aufschrei der Empörung durch die Bevölkerung ging. Aber die Leute haben die Aussage, wie das der Obernuschler aus Luxembourg ja sagte, offenbar schlicht nicht begriffen.

Oder wenn man daran denkt, wie Mutti und Peer Steinreich vor ungefähr fünf Jahren den deutschen Sparern erklärten, dass deren Spareinlagen bis zu Hunderttausend Euro hundertprozentig sicher seien.

Und dass Mutti diese Aussage dieser Tage noch einmal öffentlich wiederholte, weil doch den Zyprioten in die Spartasche gelangt werden sollte. Und weil auch dort die Hunderttausendeurogarantie gilt, wäre das Ganze dann als Steuer betitelt worden.

Das war jedoch nicht nur mieser Stil, sondern darüber hinaus ausgesprochen dämlich. Merkte doch auf einmal jeder, der auch nur ein ganz kleines, ein klitzekleines Momentchen nachdachte, dass dann ganz schnell mal die eigenen Sparguthaben ebenfalls auf diese oberfaule Tour angetastet werden konnten und werden würden.

Auch wenn ein anderer, ungewählter Oberheini aus der EU erklärte, dass es sich in Zypern um eine Ausnahmeaktion handle und dass dasselbe derzeit für andere Länder nicht geplant sei. Das Schwergewicht in dieser Aussage ist das Wort DERZEIT: Das heisst nämlich schlicht und einfach: “Jetzt nicht, aber später!”

Nun denn, die Zyprioten gingen auf die Strasse und machten ordentlich Randale und das Parlament lehnte die Auflagen ab. Jetzt darf man gespannt sein, wie lange der angerührte Scheisshaufen weiter vor sich hin stinkt. Und ob die EU einknickt oder ob die Sparer in Zypern doch noch bestohlen werden. Von der russischen Alternative, so sie denn eine wäre, will ich gar nicht erst reden.

Und weil mir das ganze griechische und zyprische Theater vorkommt wie eine Art Hauptprobe für Italien-Portugal-Spanien-Frankreich-Deutschland habe ich geschaut, ob ich noch ein passendes Zitat dafür finde. Und tatsächlich bin ich dann fündig geworden.

Deshalb zum Schluss noch ein Satz den ich unlängst irgendwo gelesen habe und der mich, wegen seiner innewohnenden Weisheit, schwer beeindruckt hat:

“Wer sein Geld noch lange auf der Bank lässt, der schläft bald auf einer.”