
Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken, nur das eine Blümlein nicht ...
Wie war das eigentlich noch einmal genau mit Afghanistan, dem Irak, jetzt Libyen und demnächst vielleicht dem Iran?
Fangen wir also mal ganz vorne an: Afghanistan wurde doch von der “internationalen Gemeinschaft” überfallen, weil angeblich 19, grösstenteils saudiarabische Terroristen mehrere amerikanische Verkehrsflugzeuge entführt haben sollen und diese dann in die TwinTowers sowie ins Pentagon flogen. Es ist erstaunlich, dass nicht die ganze Welt glaubte, was da aufgetischt wurde obwohl doch die gesamten “Qualitätsmedien” dieser Welt brav und mit ständigen Wiederholungen immer und immer wieder die offizielle Version der Ereignisse mitteilten.
Obwohl jeder, der nicht die offizielle Version glaubt und öffentlich seinen Unglauben äussert, sofort als Verschwörungstheoretiker gebrandmarkt wird, ist es nicht unangebracht, einige Zweifel am damaligen Ablauf der Dinge zu äussern.
Man muss nämlich einerseits den Hut ziehen vor den Pilotierfähigkeiten der Terroristen, die waren ja schon Extraklasse. Mit so wenig Ausbildung so treffgenau in die Türme fliegen, das kann nicht jeder.
Auch vor der Flugkunst des Piloten, der seine Maschine ins Pentagon steuerte, kann man sich nur ganz, ganz tief verneigen. Mit einer dermassen grossen Flugmaschine ein derartig kleines Loch in derartiger Tiefe, nämlich knapp über dem Boden, ins Pentagon zu fliegen, das ist nicht nur einfache Fliegerei, das ist Flugkunst vom Feinsten, wenn nicht gar Flughexerei. Vor allem wenn man bedenkt, dass nichts, aber auch gar nichts von dem riesigen Flugzeug übrig geblieben ist.
Darüber kann man glatt vergessen, dass noch ein Stümper dabei war, der sein Fluggerät irgendwo senkrecht in den Boden setzte. Aber immerhin, auch er schaffte es, das so hinzukriegen, dass wenig bis nichts davon übrig blieb.
Man muss aber auch andererseits den Hut ziehen, vor den kriminologischen Fähigkeiten der amerikanischen Ermittler. Schon wenige Tage nach der schlimmen Tat konnten sie der Welt nicht nur mitteilen, dass es sich um 19 Terroristen handelte, die grösstenteils aus Saudi-Arabien stammten. Die Herren Terroristenfahnder verfügten da sogar schon über Fotos dieser Lumpen. Aber das Sahnehäubchen dieser Fahndungsorgie war die Tatsache, dass sogar der Pass eines der Piloten unversehrt in den Trümmern der Türme gefunden wurde. Da kann man nur ehrfurchtsvoll und staunend sagend: “Hut ab”!
Dass dann nicht Saudi-Arabien überfallen wurde sondern Afghanistan, weil von dort aus die Planung gemacht worden sei, nämlich von den bösen, bösen Taliban, ist zwar nicht so leicht verständlich, aber unsere amerikanischen Freunde werden wohl gewusst haben, was sie und die Nato da anstellten. Denn immerhin wurde ja sofort nach den Attentaten der Nato-Bündnisfall ausgerufen. Und deshalb sind immer noch unter anderem deutsche Soldaten in Afghanistan in Kampfhandlungen mit oft tödlichem Ausgang verwickelt.
Und wie genau ist das eigentlich gegangen mit dem zweiten Krieg gegen den Irak? Da war doch dieses Land mit seinem Diktator Saddam Hussein, mehr oder weniger geschwächt und erledigt. Aber da wurde der Welt nicht nur erzählt, dass dieser Stinkstiefel mit Hochdruck an Massenvernichtungswaffen arbeiten lasse. Nein, da wurde sogar erzählt, dass der böse, böse Diktator diese schon besitze und die Absicht habe, dieselben dann gegen den Westen einzusetzen.
Diese Geschichten, die unter anderem abgestützt wurden durch Lügen eines Tony Blair aus England und Colin Powell, des schwarzen Verteidigungsministers der Vergeigten Staaten von Amerika, der sogar eine Ampulle in die Kameras hielt und behauptete, sie enthalte Anthrax. Die Kiste mit den Massenvernichtungswaffen des irakischen Präsidenten wurde dann gebetsmühlenartig so lange wiederholt, bis der grössere Teil der Weltbevölkerung diesen Unsinn als Wahrheit akzeptierte und die Koalition der Willigen und Billigen ungehindert zum Überfall auf den Irak schreiten konnte.
Als der Irak dann “befriedet” war, kam dann heraus, dass nichts, aber auch gar nichts von den Massenvernichtungswaffengeschichten wahr war, dafür alles, aber auch wirklich alles mächtig gelogen. Nur nützte das den unzähligen toten Irakern nichts und Saddam Hussein und seine Spießgesellen wurden ja bekanntlich aufgehängt. Man kann das Ganze auch Demokratisierung nennen.
Ja, und wie ist es nun mit Libyen gelaufen. Blödsinnigerweise konnte ja die Kiste mit den Massenvernichtungswaffen nicht noch einmal aufgemacht werden, weil der mittlerweile mausetote Muammar Gaddafi öffentlich eben denselben abgeschworen hatte. Also war da nichts mit der Suche nach dem rauchenden Colt. Aber irgendwie musste der Scheisskerl weg.
Hatte der doch die Frechheit besessen, öffentlich bekannt zu geben, dass er das libysche Öl nicht mehr gegen Dollars verkaufen wolle. Ausserdem hatte er in der Wüste ein unfassbar grosses Wasserreservoir aufgetan um das Wasser mit gigantischen unterirdischen Verbindungsstrassen dort hin bringen lassen, wo es nützt. Ausserdem betrieb er noch die Schaffung einer goldbasierten Währung, des Golddinars.
Je, nun. Wenn du pleite bist, aber dein Metzger, dein Bäcker und dein Lebensmittelhändler nur noch Gold als Zahlungsmittel akzeptieren wollen, dann kommen hungrige Zeiten. So etwas kann man sich nicht gefallen lassen. Weil jedoch die Geschichte mit dem rauchenden Colt nicht ging, fiel den Strategen etwas Neues ein. Das nannten sie “arabischer Frühling”. Sie organisierten einen Aufstand im fernen Bengasi. Das war so weit weg von Tripolis wie nur irgend etwas in Libyen.
Bis die Armleuchter vom Gaddafi-Clan rafften, was da ablief und den “Volksaufstand” logischerweise niederschlagen wollten, war es zu spät. Denn mittlerweile hatte die Arabische Liga von der UNO eine Flugverbotszone zum Schutz der Zivilbevölkerung verlangt und auch erhalten. Damit hatten dann die “Turnschuhrebellen” aus Bengasi eine Luftwaffe vom Feinsten und die offizielle Regierung von Libyen ein gröberes Problem.
Dass bei der ganzen miesen Tour unglaublich viel Schaden angerichtet wurde und jede Menge Zivilisten ins Gras beissen mussten, ist ja trotz der, in dieser Hinsicht sehr zurückhaltenden, Berichterstattung der westlichen “Qualitätsmedien” hinlänglich bekannt.
Die Tatsache, dass auf der Seite der am Boden kämpfenden sogenannten Befreiungsarmee auch illegalerweise und durch keinen UNO-Beschluss gedeckt, Elitetruppen aus Natoländern mitwirkten, wird ebenfalls so langsam bekannt.
Und dass Muammar Gaddafi und sein Sohn Muttasim lebendig gefangen genommen wurden um dann einfach wie räudige Hunde erschossen, sprich ermordet zu werden, ist durch die vielen Videos im Internet bewiesen und kann daher auch nicht mehr in Abrede gestellt werden.
Was mit Saif al-Islam Gaddafi ist, dem letzten Sohn der sich noch in Libyen befinden soll, da weiss man nichts Genaues. Aber der könnte durchaus noch für unangenehme Überraschungen sorgen. Denn wenn die libysche Bevölkerung demnächst rafft, dass sie vom diktatorischen, jedoch einigermassen warmen Regen in die neue, eiskalte islamische Traufe gekommen sind, könnte es durchaus noch einmal eine Rebellion, jedoch diesmal mit umgekehrten Vorzeichen geben. Könnte.
Tja, und nun zum Iran, dem Land mit den drittgrössten Erdölreserven weltweit:
Jahrelang wird da schon durch die “internationale Gemeinschaft” und die westlichen “Qualitätsmedien” gezündelt. Da werden Reden und sonstige Aussagen des Präsidenten Ahmadinedschad bewusst falsch übersetzt und dann in den Medien ebenso falsch als Wahrheit verbreitet. Dummerweise gibt es jedoch Leute, die dann eben diese Aussagen korrekt übersetzen und da stellt sich halt oft heraus, dass eigentlich das Gegenteil von dem gesagt wurde, was der hiesigen Bevölkerung serviert wird.
Oder die sogenannten Angstmacheinblendungen nach amerikanischem Muster. Da ist beispielsweise ein bekanntes deutsches Nachrichtenmagazin in dessen Onlineausgabe monatelang so ein übles Ding geschaltet war. Jedesmal, wenn ein Artikel angeklickt wurde, der irgendetwas über den Iran enthielt, war über dem Artikel ein Banner geschaltet: Da war ein mieses Foto des iranischen Präsidenten drauf, garniert mit der Werbezeile: “Der Mann vor dem die Welt sich fürchtet”.
Der Versuch, im Iran eine “farbige Revolution” durchzuführen ist ja, bekanntermassen, kläglich gescheitert. Und einen “arabischen Frühling” mit “islamischem Erwachen” kann man dort ebenfalls nicht durchziehen, denn erstens ist die dortige Bevölkerung mehrheitlich nicht arabisch sondern persisch und zweitens sind die da unten schon dermassen islamisch, islamischer geht’s gar nicht mehr.
Auch die immer wiederkehrenden Behauptungen, der Iran plane nicht Kernkraftwerke zu friedlichen Zwecken sondern um Atombomben zu bauen, will irgendwie nicht greifen. Die Weltbevölkerung glaubt nicht mehr unbesehen, was ein paar unsaubere Politiker so daherlügen. Also muss was anderes her. Etwas Kräftiges. Etwas das man den empörten Massen so serviert, dass die das willig fressen. Aber was, das ist hier die Frage.
Können die Strategen wieder was neues, überraschendes aus dem Hut zaubern? Yes, we can! Hollywood lässt grüssen. Allerdings ein Hollywood der alleruntersten Schublade. Oder anders formuliert, dümmer geht’s nimmer:
Da ist also ein mehr oder weniger erfolgloser Autohändler iranischer Abstammung der schon jahrzehntelang mit amerikanischem Pass in den Vergeigten Staaten lebt und der soll ein Attentat auf den Saudi-Arabischen US-Botschafter geplant haben. Zu diesem Zwecke hat ihm die iranische Regierung als Anzahlung 100’000 Dollar überwiesen. Dass das wegen der Restriktionen technisch nicht geht, ist vollkommen nebensächlich. Sowas hinterfragt ja eh kein Mensch.
Nun hat der US-Iraner also die hundert Riesen. Damit fährt er nun nach Mexiko um Kontakt mit dem mexikanischen Drogenkartell aufzunehmen, damit die ihm den oder die Killer liefern. Dass sein Kontaktmann nun ausgerechnet einer ist, der unter anderem für den amerikanischen Geheimdienst arbeitet, ist ja wirklich ein ganz, ganz krasser Zufall mit der mathematischen Wahrscheinlichkeit eines Lottogewinns. Wenn überhaupt.
Dass diese Story sogar ein ehemaliger amerikanischer Geheimdienstmann für ausgemachten Blödsinn hält und dass die Vergeigten Staaten ausser dem angeblichen “Geständnis” des US-Amerikaners iranischer Abstammung über keinerlei harte Beweise verfügen, hält den Friedensengel, der die Staaten derzeit präsidiert, jedoch nicht davon ab, von Europa und dem Rest der Welt zu verlangen, noch mehr und noch stärkere Sanktionen gegen den Iran zu verhängen.
Dass jedoch sowohl die USA, Saudi-Arabien als auch Israel gleichermassen behaupten, das geplante “Attentat” müsse aus obersten Regierungskreisen Irans, allenfalls sogar der religiösen Führung kommen, riecht verdammt nach allerübelster Kriegstreiberei.