Neu: Gasprinzessin

16. April 2012

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Der Schweizer Bundesrat und das Schweizer Parlament wollen mit dem Tierseuchengesetz und dem Epidemiegesetz die Zwangsimpfung einführen. Deshalb aus aktuellem Anlass der nachstehende Artikel “Gesetze für die Pharma-Kings”!

Gasprinzessin

03. Mai 2012

Königskobra

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es sind eigentlich extrem leicht zugängliche Informationen. Es reicht, in irgendeiner Suchmaschine den Namen der Dame, die aktuell wieder ganz “gross” in den Medien präsent ist, einzugeben. Die Dame mit dem romantischen Vornamen hat das eigene Land hintergangen, betrogen und bestohlen und ist dadurch in kürzester Frist zu sehr, sehr vielen Millionen Euro gekommen.

Also noch mal: Namen in die Suchmaschine eingeben, dann “Suchen” anklicken und schon erhält man eine Riesenauswahl an Artikeln, die sich mit eben dieser Dame und deren kreativem Tun befassen. Und nicht nur Wikipedia oder irgendwelche Internetportale informieren. Da ist, unter anderen bekannten Medien, beispielsweise auch “Die Zeit” mit dabei.

Es ist also SEHR einfach, sich über besagte Dame zu informieren, falls man eh nicht schon ganz gut Bescheid gewusst hat. Aber nichtsdestotrotz hat sich die deutsche Bundeskranzlerin Merkel und auch ihre Aussenministerin Frau Schwesterwelle öffentlich extrem uninformiert gezeigt. Oder wie soll man die grobe und dümmliche Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen, wohlgemerkt souveränen Staates, denn sonst verstehen?

Auch die Europäische Kommission will da nicht fehlen. Allerorten ist da von Boykott der Fussball-Europameisterschaft und ähnlichem Brutalunfug die Rede.

Man könnte glatt meinen, es sei den beiden deutschen “Regierungsriesen” vollkommen entgangen, dass die Dame deren “Freilassung und Behandlung in einer deutschen Klinik” sie fordern, nicht nur zu 7 Jahren Haft verurteilt wurde, sondern auch dazu, dem geschädigten Staat, ihrem Vaterland, Schadenersatz in Höhe von 137 Millionen Euro zu bezahlen. Ausserdem darf die Dame nach Ablauf der Haftstrafe 3 Jahre lang keine öffentlichen Ämter mehr ausüben.

Nun, es war abzusehen, dass diese Frau mit dem Markenzeichen der um den Kopf gewunden Zopf-Frisur, deren Vermögen schon im Jahre 2007, gemäss dem Pressemedium “Die Zeit” auf mehrere hundert Millionen Euro geschätzt wurde und als reichste Frau der Ukraine galt, irgendwann einmal zu grössenwahnsinnigem Verhalten mutieren würde und meinte, dank Geld und Macht nicht mehr verfolgbar zu sein.

Da erging es ihr ähnlich wie dem russischen Grossbetrüger Chodorchovski der eine gewisse Zeit lang als der reichste Mann Russlands galt und ebenfalls meinte, er sei nicht verfolgbar. Sie haben sich beide geirrt und ihr Spiel ist nicht aufgegangen.

Aber weil es der teuren Julia im Knast halt gar nicht gefiel (Romeo hatte sich schon mal abgeseilt), verfiel sie auf die glänzende Idee, die schon viele andere vor ihr hatten und wollte einen auf Hungerstreik machen. Ihr Anhang wurde nicht müde, öffentlich zu behaupten, dass das arme Weib psychischen und physischen Torturen unterzogen sei. Auch wurde herumgereicht, dass die “Königskobra” oder “Gasprinzessin” wie sie von der ukrainischen Bevölkerung liebevoll genannt wird, in einer ungeheizten Zelle, ohne ausreichende hygienische Umstände, wie ein Tier gehalten werde.

Dumm nur, dass dann relativ rasch einmal im Portal YouTube Videos auftauchten, die genau das Gegenteil beweisen. Luxusknast nennt man so etwas. Mit separatem Bad und grossem Flachbildfernseher.

Und als sie sich mit Händen und Füssen gegen eine Verlegung in ein ukrainisches Spital wehrte, musste körperliche Gewalt angewendet werden. Dass sie danach Fotos machen lassen durfte, die einige wenige Blessuren zeigten, beweist natürlich ganz klar, wie diktatorisch das Regime in der Ukraine doch ist.

Und deshalb muss man als Politikpflaume in deutschen Landen, wenn man sonst schon keine Schlagzeilen mehr schafft, doch laut darüber nachdenken, ob man diesem ausländischen, diktatorischen Land nicht nur die Fussball-Europa-Meisterschaft entziehen solle sondern auch gleich noch schon zugesagte EU-Hilfen.

Dass der Pole Kaczynski, der mehr oder weniger in der Versenkung verschwunden ist, aus genau denselben Gründen in genau dasselbe Horn bläst, passt da sehr schön ins verquere Bild.

Auch in der Schweiz verlangen einige Politikhanseln, die sonst keiner zur Kenntnis nimmt, medienwirksam vom Bundesrat, man möge die Dame in die Schweiz zur Behandlung holen.

Und jetzt Hand aufs Herz. Wenn ein deutscher Grossbetrüger im Knast auf die Idee käme, zu verlangen, dass man ihn in die Vergeigten Staaten ausfliege, damit er sich beispielsweise in der Majo-Klinik behandeln lassen könne, was würden da unsere edlen Regierungshäupter wohl so von sich geben? Wie würde da das deutsche Volk reagieren?

Ja, Sie haben durchaus recht, aber sagen Sie das nicht öffentlich, sonst könnte Ihnen womöglich der 130iger um die Ohren gehauen werden. Ja, das ist der mit der Volksverhetzung.

Der deutsche Grossbetrüger im Knast würde verlacht. Man würde ihm erklären was Recht und Gesetz ist und dass Gefängisärzte auch mal Arzt gelernt hätten. Und man würde ihn früher oder später künstlich ernähren. Denn in Deutschland lässt man höchstens ehemalige RAFs verhungern aber keinesfalls einen anständigen, ordentlichen Grossbetrüger der nach seiner Entlassung in der Kohle schwimmen kann.

Nein, der deutsche Grossbetrüger käme mit dieser faulen Nummer nicht durch. Aber genau das, genau das versucht diese Julia durchzuziehen.

Wenn man die Nahrung verweigert und wenn man dann das angebliche Leiden, die vorgeblichen Hungerqualen, die grosse Schwächung mediengerecht weltweit verbreiten lässt, so dass man dann nach Deutschland ausreisen darf, dann kann man dort den Bandscheibenvorfall behandeln lassen und selbstredend um Asyl bitten. Und das wäre dann schon eine ganz geniale Sache.

Und irgendwie genial ist sie ja, die Julia mit dem fotogenen blonden Zopf.

Gesetze für die Pharma-Kings

19. April 2012

Wehe wenn der Impfzwang kommt

 

 

 

 

 

 

 

Es fing damit an, dass die WHO ihre eigenen Epidemie- und Pandemie-Definition änderte. Dies geschah jedoch nicht mit dem grossen medialen Getöse mit dem die WHO sonst ihre Verlautbarungen über Vogelgrippe, Ziegengrippe, Schweinegrippe und Deppengrippe bekannt zu geben geruhte. Nein, dies geschah heimlich, still und leise.

Konnte vorher eine Epidemie von der WHO nur dann zur Pandemie ausgerufen werden, wenn es sich bei der entsprechenden Krankheit um eine solche mit hoher Sterblichkeit handelte, wurde die Sache mit der Sterblichkeit einfach weggelassen. Und schon konnte die sogenannte Schweinegrippe von den zweibeinigen Schweinen zur weltweiten Pandemie ausgerufen werden. Das erklärte der Epidemiologe Tom Jefferson sinngemäss in einem Spiegel-Interview (Spiegel Nr. 30/20.7.09/Seite 114).

Obwohl danach dann mit brutaler Mediengewalt weltweit versucht wurde, den Menschen in Sachen Schweinegrippe Angst und Schrecken einzujagen um sie impfwillig zu machen, ging das ganze Theater ziemlich massiv in die Hosen. In ganz Europa machte die Pharma-Lobby Druck bei den Regierungen, um den diversen Staaten in grosser Zahl Impfdosen gegen die Schweinegrippe zu verkaufen.

Einzig in Polen zeigte die Gesundheitsministerin dass sie sozusagen mehr Eier hat als ihre männlichen Kollegen weltweit zusammen. Als nämlich die Damen und Herren von der Pharma-Lobby und von der WHO in Polen einreisten, um ebenso Druck zu machen wie im restlichen Europa, erklärte die Gesundheitsministerin, dass das Ganze grober Unfug gepaart mit massiver Verbreitung von Unwahrheiten sei. Ja, sie nannte die Lobbyisten schlicht und einfach Lügner und verweigerte den Pharmakönigen die Bestelllung von Impfdosen gegen die Schweinegrippe für die polnische Bevölkerung.

Nicht so in Resteuropa. In Frankreich, Deutschland und der Schweiz wurde beispielsweise ordentlich bestellt. Die kleine Schweiz bestellte mit 15 Millionen Impfeinheiten sogar gleich doppelt soviel wie für die gesamte Bevölkerung bei einer totalen Durchimpfung nötig gewesen wäre. Es war einfach unglaublich, was da für Deals gemacht wurden. In den Büros der Pharmazisten wurden vermutlich die Schampusflaschen gleich reihenweise geöffnet.

Obwohl sozusagen täglich, nahezu im Stundentakt in Presse, Rundfunk und Fernsehen Meldungen über die gefährliche Schweinegrippe kamen, obwohl landesweit von nahezu jeder Plakatwand zur Schweinegrippe-Impfung aufgerufen wurde und obwohl sich die leitenden Damen und Herren der Gesundheitsbehörden nicht schämten, die Bevölkerung direkt anzulügen um dieselbe impfreif zu schiessen, es ging in die Hosen. Und das nicht zu knapp.

Während in der normalen Bevölkerung die Impfwilligkeit unter 10 Prozent blieb geschah auf dem Sektor des Pflegepersonals Erstaunliches: Auch hier blieb die Impfwilligkeit deutlich unter 20 Prozent. Selbst als denen angedroht wurde, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren würden, dachten die mehrheitlich nicht daran, freiwillig ihren Arm zur Impfung hinzuhalten. Wussten sie vielleicht, wie “gesund” und wie “notwendig” diese Impfung gegen die Schweinegrippe war? Oder war ihnen einfach klar, dass da ein Akt der absoluten Volksverarschung zur Äufnung der Pharmagewinne ablief? Ein gigantischer Betrug am Steuerzahler sozusagen.

Wie auch immer, dem Volk war definitiv nicht klarzumachen, dass es sich zum Wohle der Pharmaindustrie auf eine Massen-Körper-Verletzung einlassen sollte. Vielleicht war die Angst vor der Schweinegrippe kleiner als die Angst davor, was in der neuen, nicht sauber geprüften Impfdose sonst noch so an krankmachenden Schweinereien enthalten sein könnte.

Dass das Geld der Steuerzahler, in der Schweiz alleine ungefähr geschätzte einhunderfünfzig Millionen Schweizerfranken, nachgerade in den Sand beziehungsweise in den Schweinekoben gesetzt wurde, war allerdings ein ganz anderes Thema.

Davon war in den Medien nichts zu lesen, nichts zu hören und auch nichts zu sehen.

Keiner, keiner der Damen und Herren Medienschaffenden und auch niemand aus dem Heer der vorher so frohgemut im TiWi auftretenden Gesundheitsbeamten verlor darüber auch nur ein Wort. Wo doch sonst die Medienschaffenden immer laut schreiend ihre Wahrheiten, Halbwahrheiten und manchmal sogar ihre Unwahrheiten herausbrüllen. Diesmal blieb alles still.

Da war nicht die Rede von Volksverarschung, nicht die Rede von Betrug am Steuerzahler und es kam auch nicht die Frage nach den Gründen, warum die WHO heimlich still und leise ihre Pandemiebestimmungen so geändert hatte, dass sie, die WHO jederzeit eine kleinen Grippewelle zu einer riesengrossen, weltweiten Pandemie erklären konnte und weiterhin kann.

Es herrschte nur das “Schweigen im Walde”. Und irgendwann hörte man dann sozusagen gerüchteweise, dass die WHO all diese unnötigen, überzähligen Impfdosen übernommen hätte. Aber natürlich nicht gegen Bezahlung. Sondern gegen UMSONST. Zum Entsorgen. Vielleicht bei den grippekranken Negerlein oder so.

Und dann hörte man eine ganze Weile gar nichts mehr. Doch wenn man nichts hört, heisst das noch lange nicht, dass da im Hintergrund nichts läuft. Im Gegenteil. Da lief offensichtlich eine ganze Menge. Und weil ja Schweizer Pharmakonzerne massgebend in der Impfindustrie mitmischen, wurde anscheinend die Schweiz zum Testfeld erkoren. Zum Testfeld dafür, was man mit der Bevölkerung so alles anstellen kann ohne dass die etwas davon merkt.

Und deshalb wurden in der Schweiz – und auch hier kann man nur sagen – heimlich still und leise, zwei Gesetze ausgearbeitet.

Das eine Gesetz, das neue Tierseuchengesetz TSG soll die Tierhalter entrechten. Nicht nur die Bauern, wie es mit der Blauzungenimpfung schon passierte, sondern ALLE Tierhalter. Ja, auch SIE, gerade SIE. Wenn sie beispielsweise eine Katze, einen Hund oder einen Kanarienvogel oder sonst ein Haustier halten.

Ich erspare es mir, den gesamten Text des TSG hier zu zitieren. Wenn Sie jedoch wissen wollen, wie SIE als Tierhalter Ihrer Rechte beraubt werden, wenn Sie wissen wollen, wie man Ihnen auch noch das Geld aus der Tasche ziehen wird und wenn Sie wissen wollen, wie man Sie gegen Ihren Willen auch noch zur Mithilfe zwingen kann, dann finden Sie am Schluss den entsprechenden Link, mit dem Sie sich informieren können. Und dann werden Sie aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.

Das andere Gesetz, das genauso heimtückisch wenn nicht sogar noch hinterfotziger wie das Tierseuchengesetz TSG daherkommt, nennt sich Epidemiegesetz. Bei diesem neuen, überarbeitete Epidemiegesetz geht es nämlich darum, SIE, ja SIE höchstpersönlich und natürlich auch mich, zu entrechten. Nachdem Sie und ich ja die letzte Impfung der Schweinebande nicht freiwillig mitgemacht haben, hat es sich jetzt mit der Freiwilligkeit.

Wie heisst es doch so schön : “Und bist Du nicht willig, dann brauch ich Gewalt”.

Nach diesem Motto wird nun verfahren. Unter der schönrednerischen Bezeichnung “Epidemiegesetz” verbirgt sich nämlich nichts anderes als ein Impfzwang-Gesetz!

Mit einem, nicht anders als Gummiparagraphen-Ansammlung zu nennenden Gesetz wird nämlich jetzt, wenn es denn in Kraft träte, der Bundesrat ermächtigt, für das GANZE LAND oder für einzelne Landesteile Massnahmen anzuordnen, die unter Anderem die Zwangsimpfung beinhalten. Und damit man nicht mit dem ausserordentlich hässlichen, alles laut und deutlich sagenden Wort Zwangsimpfung operieren muss, wird diese riesengrosse, geplante Sauerei “Obligatorium” genannt.

Wer sich impfen lassen will, der soll sich ruhig impfen lassen. Dagegen ist gar nichts einzuwenden. Jedem das Seine. Jeder soll selbst entscheiden was mit seinem Körper wie gemacht wird. Jeder soll selbst entscheiden können, ob er zulassen will, dass ihm Substanzen gespritzt werden, deren Folgen je nach Ansicht gesund oder eben ungesund sind. Ja, das soll jeder für sich selbst entscheiden dürfen. Das nennt sich Menschenrecht.

Eine staatlich verordnete Zwangsimpfung ist jedoch nichts Anderes als eine staatlich verordnete Massenkörperverletzung an der gesamten Bevölkerung. Und das unter Inkaufnahme von ernst zu nehmenden Impf-Folgeschäden die sogar schwere, unter Umständen sogar tödliche Krankheitsausbrüche nach sich ziehen können.

Und dagegen muss man sich wehren. Unverzüglich. Frühzeitig. Und mit aller Kraft.

Auch hier erspare ich mir, den gesamten entsprechenden Text zu zitieren. Aber auch hier ist am Schluss ein Link, wo sich jeder schlau machen kann. Wo sich jeder genau informieren kann, was da eigentlich auf uns, auf die Schweizerische Bevölkerung zukommen soll. Und wenn die Kiste dann in der Schweiz gelaufen ist, wird sie unter Garantie in ganz Europa und danach weltweit aufgemacht.

Deshalb heisst es: Wehret den Anfängen!

Gottseilobunddank haben wir in der Schweiz die direkte Demokratie und wir haben hier ein paar aufgeweckte Menschen, die sich unerschrocken dafür einsetzen, dass die Menschenrechte in der Schweiz unangetastet bleiben und deshalb das Referendum gegen die beiden unsäglichen, undemokratischen und unmenschlichen Gesetze ergreifen.

Zuerst müssen die Unterschriften gesammelt werden. Helfen Sie mit, dass diese in der notwendigen Anzahl von jeweils 50’000 in drei Monaten zusammenzukommen.

Holen Sie sich im Internet oder per Post Unterschriftenbögen. Informieren Sie Ihre Bekannten und Verwandten per Email mit der Bitte, dass diese ihrerseits dasselbe machen. Helfen Sie, wo immer Sie können. Nicht für die Anderen sondern für sich selbst. Für SIE höchstpersönlich. Für Ihre Gesundheit. Für Ihre Unversehrtheit. Für Ihr Menschenrecht. Ganz persönlich. Seien Sie sich das wert!

Und wenn die Referenden dann zustande kommen, helfen Sie mit, dass die AbnickerInnen im Bundesrat, in der Verwaltung und im Parlament bei der Volksabstimmung ein wuchtiges NEIN um die Ohren gehauen bekommen. So, wie es übrigens schon einmal, in den Zwanzigerjahren (?), der Fall war.

Und hier sind die Links zu den Webseiten, zu den Informationen und zu den Unterschriftenbogen. Die Links zu Ihrem Menschenrecht:

Gegen das Tierseuchengesetz TSG

Hier geht’s zum Flyer

Und hier zum Referendumsblatt

Gegen das Impfzwang-Gesetz, auch Epidemiegesetz genannt

Und hier geht’s zum Impfzwang-Flyer

Und hier geht’s zum Gedicht “erst die rinder, dann die kinder

Das Gedicht, das Geheul und das Geheuchel

05. April 2012

Der Antisemit

Nein, mir gefällt der Autor nicht. Nicht optisch, nicht literarisch und auch nicht wenn er politische Aussagen oder politischen Wahlkampf machte.

Ich habe, wahrscheinlich zu früh, Bücher von ihm gelesen und vielleicht nicht so ganz verstanden. Auf jeden Fall hielt ich ihn nie für den übergrossen Literaten der er aber wahrscheinlich ist. Sonst hätte er wohl kaum den Nobelpreis für Literatur erhalten.

Auch spätere Auslassungen in Sachen Sex, ich erinnere mich da nur schwach, waren in meinen Augen nicht gerade das “Gelbe von ds Ei”. Aber wenn man einmal ein wirklich grosser Schriftsteller ist, kann man vermutlich schreiben was man will, es ist dann in jedem Fall Kunst und hohe Literatur.

Wie eingangs gesagt, der Autor Günter Grass ist nicht ganz so mein Fall. Nun hat er ein Gedicht geschrieben. Und da hat er nun einen ganz, ganz, ganz üblen Fehler gemacht. Er hat sich dabei die unendliche Frechheit, ja, die Ungeheuerlichkeit, die fast nicht wieder gutzumachende politische Unkorrektheit geleistet, weitgehend die Wahrheit zu sagen.

So geht das natürlich nicht, wenn man im gehirngewaschenen Deutschland schreibt.

Der gute Günter Grass hätte wissen müssen, dass er beispielsweise über Russland, China, Iran oder Syrien jeden Scheiss ungestraft hätte schreiben dürfen. Jede Lüge über eines dieser Länder und sei sie noch so übertrieben und durchsichtig gewesen, wäre dankbar angekommen und angenommen worden.

Aber was dem Fass den Boden raushaut, ist die Tatsache, dass dieser deutsche Literaturnobelpreisträger sich erlaubt, über Israel einfach weitgehend die Wahrheit zu schreiben. Und das auch noch in Gedichtsform. Wobei ich allerdings etwas Mühe habe, es als Gedicht zu erkennen. Würde man die Zeilen aneinanderreihen käme kein Mensch auf die Idee, darin ein Gedicht zu erkennen. Aber schliesslich bestimmt der schreibende Künstler, was Lyrik ist und was nicht.

Wer in Deutschland als Deutscher und Jude sich kritisch über Israel äussert, ist schlicht und einfach ein selbsthassender Jude. Aber wer es wagt, in Deutschland als Deutscher und als Nichtjude die Wahrheit über Israel und deren kriegslüsterne Aggression zu schreiben, der ist schlicht und einfach ein Antisemit. Auch dann, wenn er Literaturpreisträger ist.

Dass er dann noch die Chuzpe besass, seinen literarischen Erguss der Süddeutschen anzubieten, die das dann auch abdruckte und so für eine weite Verbreitung sorgte, war dann noch die Krönung des Ganzen.

Hätte er doch besser beim Spiegel platziert. Hat er aber nicht. Also hat er dort ganz massiv was auf die Schnauze gekriegt. Da haben sich doch ein Journalist, ich glaube er heisst Sebastian Hammelkeule oder so und sein ebenfalls nicht besser schreibender Kollege Jan Fleischklatsche dann mächtig ins Zeug gelegt. Polemik nennt man das glaube ich. Auf jeden Fall dumm, dreist, frech. Aber was solls. Auch die rasende Schreibkeule Henryk M. Kotzbroder hat es sich nicht nehmen lassen, zu behaupten, Grass sei zwar immer noch Dichter aber dafür nicht mehr ganz dicht.

Und dann gab es kein Halten mehr. Im ganzen riesengrossen Pressewald, in der gesamten gleichgeschalteten Medienlandschaft hat jeder, der ein paar Sätze schreiben oder in ein Mikrophon stottern konnte dem Günter Grass sein Fett verpasst. Da kamen dann so nette Vergleiche, das Gedicht sei wie ein Ikea-Regal das man nicht mehr zusammenbringt, wenn man es einmal auseinandergenommen hätte. Unsinn zwar, aber der Autor hat dafür immerhin Zeilenhonorar geschunden.

Ach ja, da war ja noch etwas. Keiner, keiner derjenigen, die den Gedichteschreiber Grass ganz krass verrissen haben, vergass zu erwähnen, dass der ja als 17-jähriger bei der Waffen-SS gewesen sei. Ja, das ist natürlich ein ganz besonders schlimmes Verbrechen, wenn man als 17-Jähriger, verblendeter Jüngling gegen Ende des Krieges sich noch zu dieser kämpfenden Truppe gemeldet hat.

Beim Studium diverser Artikel habe ich manchmal Zweifel gekriegt, ob diese Schreibtäter überhaupt gelesen haben, was Grass da geschrieben hat. Vielleicht haben sie es ja auch nur nicht verstanden. Wenn man nämlich selbst permanent und berufsmässig die Wahrheit verdreht kann es schon sein, dass man sie, irgendwann einmal, gar nicht mehr wahr nimmt. Die Wahrheit. Die Unbequeme.

Wenn man das Geheul der vereinigten Antisemitenkeulenschwinger genau ansieht, fragt man sich letztendlich, was da eigentlich los ist. Ist das deren eigene Meinung oder werden diese sogenannten Medienschaffenden dazu angehalten, den alten Grass ganz krass fertig zu machen.

Irgendwie riecht das elende Geheuchel, das da durch den Blätterwald rauscht und sich auch in der sonstigen Medienlandschaft wie stinkende Fürze verbreitet, nach absolut gesteuerter medialer Fertigmacherei. Da wird ein verdienter Mann, nur weil er sich zur Wahrheit bekennt und wagt, Israel zu kritisieren mit der Antisemitenkeule mehr oder weniger totgeschlagen.

Da wird eine Kampagne gefahren, die an frühere Hetzkampagnen erinnert und die so eigentlich nur in Deutschland möglich ist. Im gehirngewaschenen Deutschland.

Und dass Grass aus dem Iran natürlich Lob erhält, wird ihm jetzt auch noch auf’s antisemitische Brot geschmiert.

Die Ableser

26. März 2012

Es ist schon ein ausgesprochen trauriges Kapitel mit diesen meist überbezahlten, hauptsächlich in Politik, Wirtschaft und im TiWi vorkommenden Ablesern und Ableserinnen. Da stehen oder sitzen diese Damen und Herren und genieren sich überhaupt nicht, das, was sie zu sagen haben, einfach abzulesen. Vollkommen egal, was sie von sich geben, selbst simple, sogenannte “Statements”, die kaum drei Sätze umfassen, es wird abgelesen. Können die nicht anders, wollen die nicht anders oder dürfen die nicht anders?

Stellen Sie sich einmal vor, Sie sitzen im Theater und harren der Dinge, die da kommen sollen. Sie und die anderen Leute im Publikum haben 50 bis 250 Teuro Eintritt bezahlt und freuen sich jetzt auf die Vorstellung. Nun beginnt diese und auf der Bühne wird alles vom Blatt abgelesen. Da wäre aber was los, da würden garantiert reife Tomaten und faule Eier fliegen. Aber dass die überwiegende Mehrheit der Damen und Herren in Politik und Wirtschaft selbst einfachste Sätzlein vom Blatt abliest, das wird einfach so hingenommen.

Es ist zum Haare raufen. Da ist beispielsweise in den Vergeigten Staaten dieser farbige Präsident. Ja, der Friedensengel mit der tollen Stimme. Aber dafür kann er nichts, die ist nämlich angeboren. Ein Charisma hat er, das sich gewaschen hat. Und ein Redetalent sondergleichen. Ich gebe zu, dass ich seinerzeit voll auf ihn reingefallen bin. Auf ihn, auf seine Wahlversprechen, auf seine Ausstrahlung und auf sein unglaubliches, überzeugendes rhetorisches Talent.

Und dann bezog er auch noch stets das gesamte Publikum bei seinen Reden mit ein. Sein Kopf drehte sich immer von rechts nach links und wieder von links nach rechts. Das wird so bei sündteuren Rhetoriktrainern gelehrt. So fühlt sich jeder, ob Frau ob Mann, direkt und persönlich angesprochen. Wenn einer das drauf hat, dann spricht man von Redekunst. Denn Kunst kommt bekanntlich vom Können und nicht vom Wollen sonst hiesse es Wunst.

Kaum war also der erste “schwarze” Präsident gewählt, ich erinnere mich gut, dass der frühere, erfolglose schwarze Präsidentschaftsbewerber Jackson in der Wahlnacht hemmungslos Tränen der Rührung zeigte. Doch das ging vielen anderen ebenso. Sogar ich war nahe dran. Kaum war die Wahl also gelaufen, passierten einige Dinge mehr oder weniger gleichzeitig.

Zuerst einmal wunderten sich eine ganze Menge Menschen, mit was für Leuten der neue Präsident den vorher so lautstark angekündigten “Change” herbeiführen wollte. Denn die, die er da holte, waren nicht gerade von der “wechselfreudigen” Sorte. Ein Joe Biden, ein Emanuel Israel Rahm oder eine Hillary Clinton beispielsweise.

Dann gab es eine ganz dicke Überraschung. Der Wahlgewinner bekam, noch bevor er die ersten Wahlversprechen brechen konnte, erst mal, sozusagen auf Vorschuss, den Friedensnobelpreis. Es war zwar kaum zu begreifen, warum der die Friedenskohle bekommen hat, aber so wurde dann aus dem schwarzen Präsidentendarsteller ein strahlender Friedens-Engel-Darsteller.

Dann tauchten irgendwann im Internet Videos auf, die den neuen Präsidenten der Vergeigten Staaten zeigten, wie er selbst harmlose Sätze vor noch harmloserem Publikum, nämlich minderjährigen Schülern, ablas. Ja, verdammt noch mal, einfach vom vorher aufgebauten Teleprompter ablas. Diese Ablesemaschine ist mittlerweile so ausgereift, dass sie, etwas über Augenhöhe, zwillingsmässig, nämlich rechts und links von der TiWii-Kamera montiert wird.

Und genau dadurch, weil der Ableser, in diesem Falle der präsidiale Ableser, permanent zwischen den beiden Telepromptertafeln hin- und herwechseln muss, genau dadurch entsteht dieser Effekt von “das gesamte Publikum einbeziehen”.

Und weil diese Videos zwar immer dasselbe Vorgehen, jedoch vor wechselndem Publikum und bei ebenso wechselnden Anlässen zeigten, war schnell einmal klar, das totale Redetalent, diese unglaubliche rhetorische Begabung, war schlicht Schwindel. Es war reines Ablesetalent.

Sowas könnte man ja gerade noch verstehen, wenn es sich um eine total bedeutsame Rede zur Nation handeln würde, bei der keiner auch nur ein falsches Wort von sich geben will. Aber in einer Schule, vor minderjährigen Kindern?

Nun denn, es war ja nicht die einzige Enttäuschung, für die dieser Präsidentendarsteller sorgte. So schnell wie der hat kaum einer vor ihm, gegebene Wahlversprechen in so grossem Ausmass, gebrochen. Aber da die ihn bedrängenden Kandidaten der Reps keinen Faden besser sind und kaum können sie nicht ablesen, ganz brutal ins Stottern kommen, wird der farbige Präsidentendarsteller wohl auch im kommenden Herbst gewinnen. Eine schönere Stimme hat er ja allemal.

Jetzt kann man mit Flug und Recht einwenden, dass das, was so ein Präsident der absoluten Weltmacht sagt, so wichtig ist, dass es abgelesen werden muss. Man kann allerdings auch der Meinung sein, dass der nur ablesen darf, was ihm vorgegeben wird. Dann allerdings wäre er eine Marionette.

Nun, wie auch immer. Einmal sensibilisiert fing ich an, aufzupassen, wie das sonst so läuft. In der Politik, im grossen Kanton mit Mutti und im kleinen Kanton mit den sieben Bundesräten. Und siehe da, egal was Mutti von sich gibt, es wird fast immer abgelesen. Auch bei den Damen und Herren Bundesräten in der Schweiz ist es nicht viel anders. Praktisch immer wird abgelesen.

Je nun, wenn die schon jeden Mist ablesen, dann darf man vom normalen Politiker schliesslich auch nichts anderes erwarten. Und deshalb wundert es nicht mehr, wenn die Damen und Herren Abnicker in den Parlamenten alles und jedes vom Blatt runter labern. Und teilweise dabei beweisen, dass sie noch nicht einmal sauber und fehlerfrei ablesen können.

Und da fragt man sich dann schon einmal, ja wie würde es denn aussehen, wenn die frei sprechen müssten? Würde man dann nur ein elendes Gestotter hören? Oder käme vielleicht gar nichts dabei raus ausser beredtem Schweigen?

Und wie ist das bei den TiWii-Leuten? Wie sieht es da aus? Irgendwie komme ich mir bei deren Auftritten regelmässig ganz kräftig verarscht vor. Man merkt es leider überdeutlich. Ohne Ablesen läuft überhaupt nichts. Oder, wie einmal eine TV-Blondine lächelnd in die Kamera sprach: “Es ist wie immer im Fernsehen, alles ein Riesenbeschiss”.

Aber der ganz grosse Hammermann in dieser Beziehung. Sozusagen das Sahnehäubchen, das Dessert, das habe ich mir vor wenigen Tagen gegönnt.

Nachdem sich der grosse Handaufhalter Wulffi mit wenigen dürren Worten ablesenderweise aus dem Präsidialamt verabschiedet hatte, nicht ohne noch einmal, diesmal aber richtig, beide Hände aufzuhalten, ging ja das grosse Kungeln los. Wen nehmen wir jetzt für diesen Job?

Und Überraschung, Überraschung. Alle bis auf ein paar ganz linke Aussenseiter waren sich einig. Diesmal muss einer her, der sozusagen Präsident für alle wird. Kein Absahner der vom Volk abgelehnt wird und drei Wahlgänge braucht. Diesmal muss ein sogenannter “Integrierer” her. Einer der glaubhaft wirkt und dem man glauben schenken kann. Und wer wäre da besser geeignet als ein ehemaliger Herr Pfarrer? Der kann schliesslich von Haus aus ordentlich predigen. Das war ja dem sein Beruf, sozusagen. Das Reden vor Publikum.

Und deshalb wollte ich mir dessen erste Rede so richtig genüsslich reinziehen. Die war ja schon im SpOn und auf YouTube. Also habe ich mich hingesetzt und das Video angeklickt. Voller Vorfreude auf das erste rhetorische Feuerwerk, das der neue, deutsche Präsident zündete. Und dann kam ich mir so richtig vergauckelt vor.

Denn seine erste, vermutlich jedoch nicht seine letzte Rede, hat der grosse “Integrierer”, der “Vereiniger”, der “Mutmacher”, dieser “Hoffnungsträger des deutschen Volkes”, nicht frei gehalten sondern, genau so wie alle diese Typen die nichts können, schlicht und einfach vom Blatt abgelesen. In Anzug und Krawatte und mit markanter Stimme, aber nichtsdestotrotz, schlicht und einfach ABGELESEN.

Aber auf dem Titelblatt im Spiegel, das an jedem Kiosk aushing, da stand ja auch: Der Levitenleser.

Vergesslichkeit, dümmlicher Hass und hässliche Dümmlichkeit

05. März 2012

Es ist ein absolutes Antikriegsbuch. Nein, hier handelt es sich nicht um eine Rezension. Weder im einen noch im anderen Sinne. Und das Buch ist, in dieser Form, vermutlich auch gar nicht mehr lieferbar. Es wurde 1999 vom Suhrkamp-Verlag neu aufgelegt, nachdem es erstmals 1956 erschienen war. Damals, 1956, wollten es die Deutschen nicht so richtig lesen. Damals, das war die Zeit, als die meisten Menschen in Deutschland nichts mehr vom Krieg wissen wollten. Nichts sehen, nichts hören, nichts wissen. Und schon gar nicht von den in diesem Krieg auf allen Seiten stattfindenden Kriegsgräueln.

Die offizielle Lesart war ja damals, dass die Deutschen und nur die Deutschen und niemand anderes als die Deutschen für sämtliche Kriegsgräuel, die im zweiten Weltkrieg stattgefunden hatten, zuständig waren. Die Deutschen, nur die Deutschen und ein bisschen auch noch die Russen. Denn das war bald einmal klar, die gehörten letztendlich auch zu den bösen Buben.

Aber zurück zu dem Buch. In unglaublich präzisen, einfachen, jedoch unerbittlichen, fast holzschnittartigen Sätzen, beschreibt der Autor, wie eine deutsche Stadt, von alliierten Bombenschwärmen, sozusagen ausradiert wird. Er beschreibt die Vernichtung einer Stadt mit Sprengbomben, Splitterbomben und Brandbomben. Er beschreibt die Massenvernichtung von Häusern und den darin lebenden Menschen. Und er beschreibt auch, was für Gräuel in den Gräueln und während den Gräueln sonst noch passierten. Wer dieses Buch liest und dann noch findet, dass Kriege irgendeinen Sinn haben, dem ist nicht mehr zu helfen.

Im ganzen Buch wird mit keinem Wort erwähnt, um welche Stadt es sich gehandelt hat. Es wäre ja auch austauschbar gewesen. Dem Autor ging es offensichtlich nicht um die eine, definierte deutsche Stadt sondern eindeutig um die unfassbaren Gräuel des Krieges. Das Buch heisst “Vergeltung” und der Autor war Gert Ledig.

Im Nachwort wird dann die Vermutung aufgestellt, dass es sich wohl um München gehandelt habe. Wobei es natürlich auch ebenso gut Dresden hätte sein können. Oder was für eine deutsche Stadt auch immer in den letzten Kriegstagen dran glauben musste.

Denn zu der Zeit, als beispielsweise Dresden dem Erdboden gleichgemacht wurde, war der Krieg ja eigentlich schon zu Ende. Deutschland war da ja schon am Boden. Aber da mussten offensichtlich noch einige Rechnungen beglichen werden und es musste scheinbar noch eine Kosten-Nutzen-Relation erstellt werden. Konventionelle Vernichtung gegen die Atomare. Denn was nützt schon eine neue Bombe, wenn niemand so richtig weiss, ob und wie sie im Ernstfall funktioniert. Und welches Vernichtungspotential so eine neue Bombe in sich birgt.

Denn genau so sinnlos wie der Angriff auf Dresden waren ja auch die atomaren Angriffe auf Hiroshima und Nagasaki. Obwohl die Japaner schon längst signalisiert hatten, dass sie zur Kapitulation bereit waren, wurden sie noch mit zwei der neuesten Bombenkonstruktionen “bedient”.

Die eine Atombombe, von den Amerikanern liebevoll “Little Boy” genannt, wurde über Hiroshima abgeworfen. Da die andere Atombombe nicht dasselbe Konstruktionsprinzip hatte, musste deren Wirkung offenbar ebenfalls ausgetestet werden. Auch diese Bombe hatte mit “Fat Man” einen durchaus neckischen Namen. Weniger neckisch war dann die brutale Vernichtungskraft dieser beiden einzigen Atombomben die bisher jemals von Menschen auf Menschen geschmissen wurden.

Die Vernichtungskraft dieser Bomben kann und konnte man nur mit grauenhaft beschreiben und jeder Interessierte kann darüber in Wikipedia nachlesen. Dort kann man dann auch nachlesen, ohne dass man sich gleich dem Antisemitismusverdacht aussetzt, dass der Einsatz dieser Bomben zu jenem Zeitpunkt sogar unter den amerikanischen Generälen nicht unumstritten war. Doch das ist ein anderes Thema.

Wenn in Deutschland, wo ja nach dem Krieg auf allen Ebenen eine Art Gehirnwäsche stattfand, heute jemand an die Bombennächte erinnert, muss er oder sie sehr aufpassen, dass ihm nicht gleich die Nazikeule, die Holocoustleugnerkeule und die Antisemitenkeule um die Ohren gehauen wird. Politisch korrekt ist eine Erinnerung an die heissen Bombennächte im kalten Deutschland auf jeden Fall nicht. Nicht Erinnerung ist gefragt sondern Vergesslichkeit.

Dafür ist es durchaus für jedefrau und jedermann erlaubt, und das kann man derzeit sehr gut in den Kommentarspalten der Mainstream-Medien nachlesen, ungestraft und ungeschoren Hasstiraden von sich zu geben. Man sollte nur aufpassen, gegen wen sich diese Tiraden richten. Wer Kriegsgräuel der Alliierten mit Tiraden irgendwelcher Art belegt, kann in deutschen Landen ganz schnell Bekanntschaft mit Paragraph 130, das ist der Gummiparagraph in Sachen Volksverhetzung, machen. Da ist dann ganz schnell mal die Polizei auf der Matte.

Wenn sich die Hasstiraden jedoch gegen Muslime richten, ist das nicht so schlimm. Im Gegenteil, das ist sogar erwünscht. So lange es sich nicht um Länder wie Bahrein, Katar oder Saudi-Arabien handelt. Beispielsweise.

Es musste und muss sich schon um Länder wie Irak (abgehakt weil vollständig demokratisiert), Libyen (abgehakt weil vollständig demokratisiert) oder Syrien (wir arbeiten dran) oder eben dem nach Atomwaffen lechzenden Iran handeln. Da dürfen sich die sogenannten Foristen dann so richtig austoben. Je dümmer und je lauter sie ihren Hass hinausposaunen desto besser. Da ist kein Klischee zu durchsichtig und keine Pöpelei zu niedrig, es ist gut so. Denn diese Kommentarschreiber werden ja vorher mit entsprechenden Sendungen und Artikeln so richtiggehend heiss gemacht.

Die Bösen sind, so wie derzeit zu sehen und zu lesen ist, immer auf der Regierungsseite zu finden und die Guten selbstredend auf Seiten der sogenannten Opposition. Und die bewaffneten Kämpfer der Opposition sind natürlich immer im Recht. Sie werden auch nicht mehr Terroristen, Aufrührer oder Rebellen genannt. Auch nicht mehr Turnschuhkrieger. Sie heissen jetzt auf Neudeutsch Aktivisten. Und die Gräueltaten werden ausschliesslich von den unsagbar bösen, übermächtigen Regierungssoldaten begangen.

Dass es hin und wieder mal durchaus prominente Persönlichkeiten gibt, die mit Kompetenz, Wissen und Sachverstand dagegenhalten, geht im grossen Hassgeheul sozusagen unter. Und wenn dümmlicher Hass, auch wenn es sich um Halbwahrheiten, Unwahrheiten und haarsträubende Lügen handelt, oft genug medial wiederholt wird, dann wird dieser Hass offenbar von einem Teil der Bevölkerung als Wahrheit angenommen.

Aber ganz schlimm wird es, wenn aus dümmlichem Hass hässliche Dümmlichkeit wird. Denn auf einmal geht es nicht nur gegen Länder in denen die “Kaftanträger” zuhause sind. Auf einmal gehören zu den ganz, ganz Bösen auch Länder wie Indien, Brasilien, China oder Russland. Wobei die beiden letzteren, seit sie sich ihr Abstimmungsverhalten im UNO-Sicherheitsrat nicht vorschreiben lassen wollten, in gewissen Kommentaren ganz massiv verbal bedroht werden. Und nicht nur dort. Da gibt es doch so ein Weib bei den Vergeigten, die ist Aussenministerin, die hat doch . . . Aber lassen wir das.

Da entblöden sich ausgesprochen dümmliche Leute nicht, zu schreiben, man sollte doch mal so eben kurz in China oder Russland aufräumen. Mit aufräumen meinen sie dann atomar. Sie äussern dann unverblümt, dass es da nur ganz wenige Bomben brauche. Und seit “Dschordsch Dabbelju” die Entwicklung von MiniNukes angeordnet hat, sind auch schon ein paar Jahre vergangen. Und die Dinger warten vermutlich bereits auf ihre Erprobung. Mini-Nukes sind kleine handliche Atombömbchen. Gemessen an einer richtigen, grossen atomaren Vernichtungsbombe kann man sie beispielsweise mit einem Lolly vergleichen. Rein grössenmässig versteht sich.

Das dumme ist nur, die Anderen haben mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit auch so atomare Lollys. Und die setzen sie dann ein. Gegen die, die da einen auf Angreifer machen würden. Zum Beispiel in Polen, da wo die Vergeigten ihren “Schutzschild” errichten wollen. Tja, man kann es dann drehen und wenden wie man es will. Polen ist in Europa. Sozusagen mittendrin. Und der Rest drumrum kriegt selbstredend auch ordentlich was ab. Auch die, die mit ihrer hässlichen Dümmlichkeit vom Aufräumen in China und Russland reden.

Gründerzeit – Satire

28. Februar 2012

Hallo, wer spricht da bitte?

Mensch Wullfi, was ist denn mit Dir los, so kenn ich Dich ja gar nicht, so defensiv, so anonym.

Hallo Gutti, weisst Du, ich muss aufpassen, dass ich nicht so einem Presseschwein auf den Leim gehe. Die rufen ja jeden Tag ixmal an. Dabei wollen die einen nur in die Pfanne hauen. Deshalb will ich jetzt wissen wer dran ist, bevor ich was sage.

Ja, das kenn ich aus eigener Erfahrung. Diese dämlichen Drecksäcke. Aufhängen sollte man die. Oder zumindest mit einem Berufsverbot belegen. Aber deshalb rufe ich nicht an. Ich hab da eine kleine Frage an Dich. Haste Zeit?

Ja, klar Gutti, für Dich immer, schliesslich sind wir doch sowas wie befreundet. Und haben sozusagen einen ähnlichen Schicksalsschlag erleben müssen.

Also Wullfi, es geht um Folgendes: Die elende Tussi hat uns ja beide hängen lassen. Oder zumindest angeschmiert. Und als es drauf ankam, hat sie uns voll im Regen stehen lassen. Oder wie siehst Du das?

Ja, das sehe ich genau so. Diese blöde Fettnudel ist ja abgeschlagen wie eine Scheisshausratte und hat nur ihre eigene Position im Blick. Kaum haste ein Problem, lässt die dich doch voll ins Messer laufen. Aber der habe ich’s gerüstet. Der vergess ich gar nichts. Kommt Zeit, kommt Rat heisst es. Und Zeit hab ich jetzt. Also, um was geht’s?

Je, Wulffi, es geht um eine grundsätzliche Frage. In der Partei bist Du ja mehr oder weniger erledigt. Deshalb frage ich Dich, fühlst Du Dich frei, mal was ganz anderes zu machen?

Tja, kommt drauf an was. Du weisst ja, dass ich jetzt aufpassen muss wie ein Schliesshund. Die Herren Staatsanwälte wollen mir am Zeug flicken. Nur um sich selbst ins Rampenlicht zu rücken. Am liebsten würde ich ja auch in die Staaten abhauen.

Kein Problem, darauf kommen wir gleich zurück. Das kann ich Dir schon besorgen. Inklusive anständige, standesgemässe Villa mit Swimmingpool und so. Da wird sich Betti freuen sag ich Dir. Und Du kriegst einen sauberen Job als “Elder Statesman” und kannst den hoffnungsfrohen jungen Menschen erzählen, wie es in der Welt der Grossen aussieht.

Das wäre toll, aber ich kann mir das nicht leisten und die, die sich das für mich geleistet hätten, sind derzeit auf Tauchstation.

Das kostet Dich nichts, im Gegenteil. Die Bezahlung ist ebenfalls besser als in Deinem bisheriger Job. Nicht so beleidigend wenig. Und in den Sunshinestaaten scheint sozusagen immer die Sonne.

Mensch Gutti, das hört sich ja richtig gut an. Weg aus dieser Scheisse hier und anständig Sonne tanken. Ja, so ein Sabbatjahr, das wär’s doch. Aber was für eine Frage hast Du nun in der Pipeline?

Also Wullfi, die Frage ist die: Wie fändest Du die Idee, in Deutschland eine neue Partei zu gründen?

Sag mal Gutti, hast Du sie noch alle? Spinnst Du oder leidest Du nur an Gehirnerweichung? Erstens ist das sauteuer. Zweitens geht das ja jahrelang bis man da ein Bein an den Boden kriegt. Und drittens hat es für Neugründungen sowieso keinen Platz mehr. Das letzte Zipfelchen haben ja die Scheisspiraten belegt.

Also, pass mal auf Wullfi. Das siehst Du irgendwie nicht ganz richtig. Erstens mal habe ich viel mehr Geld, als ich ausgeben kann, deshalb kann ich mir die Anschubfinanzierung locker leisten. Zweitens geht das nicht jahrelang sondern ruckzuckrazfaz. Denn wenn wir beide zusammenspannen, dann kriegen wir so viel Medienpräsenz, dass wir sofort Boden unter den Füssen haben. Und wenn die Journis nicht freiwillig für uns den Affen machen, dann kaufen wir sie halt. Diese schlaffen Hungerleider, diese blöden Schreibsäcke sind ja froh um jeden Euro den sie am Finanzamt vorbeischleusen können. Und drittens werden wir nicht so ein sackdämliches, einseitiges Scheissprogramm haben wie diese Möchtegernpiraten.

Ja, Gutti, wenn Du so daherredest, dann hört sich das unglaublich überzeugend an. Aber wie stellst Du Dir das genau vor? Wo willst Du denn die Wählerstimmen herholen?

Das ergibt sich ganz von selbst. Vom Schnösler seiner maroden Nochzweiprozentmitregierungspartei holen wir uns sozusagen alles. Wer die bisher gewählt hat, der kommt sowieso zu uns. Und bei den Heuchelchristen um die Knopfleiste werden wir mindestens fünf oder mehr Prozent abholen. Den rechten Rand der Fettsackpartei um den heiligen Gabriel werden wir ebenfalls komplett absahnen. Summasumarum kommen wir auf Anhieb locker auf 12 bis 15 Prozent.

Glaubst Du das wirklich? Das sieht ja gerade so aus, als hättest Du Dir das ganz genau überlegt.

Und ob ich das habe. Ausserdem kriegen wir ganz massiv Schützenhilfe von unseren Freunden in den Staaten. Denen passt nämlich der Stil der wandelnden Knopfleiste so langsam immer weniger. Die würden nämlich gerne mich als Kanzler sehen. Und dann kommst Du wieder ins Kabinett oder sogar wieder ins Präsidialamt. Na, wie schmeckt Dir das?

Ja, glaubst Du wirklich, dass Du das hinkriegst? Und was wäre dann mein Part?

Also, pass auf. Für unsere Freunde aus Übersee bist du immer noch der grosse, jugendliche Präsident. Von dem Scheiss hier haben die gar nichts mitbekommen. Weder bei mir noch jetzt bei Dir. Und nach ein paar Monaten hast Du wieder eine blütenreine Weste. Da ist dann alles vergessen. Die Wähler sind schliesslich sowas von dämlich. Das weiss ich aus eigener Erfahrung.

OK, ok, ok. Aber ich wollte doch wissen, welche Rolle ich da spielen soll?

Ganz einfach. Jeder für sich alleine hätte es schwer. Aber als Tandem, als Strahlemanntandem, wären wir sozusagen unschlagbar. Wir sind schöner als die Knopfleiste, schlanker als der Rotarsch Gabriel und wesentlich cleverer als der Schnösler mit seinen Pseudoliberalen. Mit einem Wort, wir sind wählbar. Wir sind für Männlein und Weiblein die wählbare Alternative zu dem hiesigen schmierigen Politikgesocks. Also, machst Du mit?

Gut, Gutti, ich bin dabei! Hast Du schon eine Idee in welche Richtung die Namensgebung läuft?

Was heisst hier Idee. Ich hab schon den Namen. Und der passt perfekt zu uns. Die neue Partei wird ERD heissen. ERD-Partei.

ERD? Was soll denn das heissen?

Ist doch logisch, Wullfi.
ERD, die Partei für alle. EHRLICH, REDLICH, DEUTSCH.

Die Bergschuhkrieger – Satire

12. Februar 2012

Nachdem der Münchner Aufstand der Bergschuhkrieger erst mal niedergeschlagen worden war, meinte die Bevölkerung Restdeutschlands, dass erst mal Ruhe im Stall ist. Das dümmliche Verlangen nach noch mehr Demokratie, nach noch mehr Freiheit und höheren HartzVierRenten war ja auch wirklich sowas von daneben.

Dass die Bergler mit ihren Mistgabeln, Güllespritzen und sonstigen ungeeigneten Werkzeugen gleichzeitig mit den Sympathisanten aus der Schweiz, Frankreich, Österreich und Italien auch noch 9 Wochen Ferien pro Jahr für Alle forderten, sorgte ebenfalls für kräftiges Kopfschütteln in den entsprechenden Kreisen.

Einer der Haupträdelsführer der Gruppierung, Xaver Niederspitzer, ein ehemaliger, arbeitsloser Lehrer und schwer trinkender HartzVierer, wurde verhaftet und ins Gefängnis Stammheim verbracht. Dass er dort zu Tode gefoltert wurde, ist ein perfides Gerücht, das seine Glaubensbrüder in die Welt gesetzt hatten. Weil ihr Aufstand so schnell niedergeschlagen worden war, stürzte Niederspitzer in eine tiefe Depression und anschliessend in das Seil, das irgendwie den Weg in seine Zelle gefunden hatte. Das ist die unspektakuläre Realität.

Allerdings brach nun der Aufstand erneut aus. Und das nicht nur in München. Nahezu zeitgleich stürmten nun die Bergschuhkrieger in München, Stuttgart und Berlin die Fernsehstudios von ARD und ZDF. Weil es in Berlin und Stuttgart so arschkalt war und Bergschuhe mangels Bergen nicht greifbar waren, hatten sich die Männer, Frauen und Kinder der Bewegung symbolisch mit Winterstiefeln eingedeckt.

Nach den ausgesprochen schlechten Erfahrungen mit Mistgabeln und Güllespritzen wurden nun allerdings Bärtige mit Steinschleudern, Golfschlägern, Molotowcocktails und Kalaschnikows gesichtet. Nach der Einnahme und weitgehenden Verwüstung des Hauptstadtstudios in Berlin marschierten die bewaffneten Horden in Richtung Reichstag.

Dort zeigte sich in ihrem Verhalten dann, dass es sich hier eindeutig um eine terroristische Vereinigung handelt. Ob rechtsnational, linksnational oder gar mittelradikal, lässt sich zum derzeitigen Zeitpunkt allerdings noch nicht sagen. Es wird Aufgabe der Medien sein, dies in den nächsten Tagen weiträumig abzuklären und fotografisch zu dokumentieren.

Nachdem die Polizei die Heranmarschierenden mindestens einmal erfolglos aufgefordert hatte, ihre Waffen niederzulegen und sich zu ergeben, blieb den staatlichen Kräften, um Frieden und Ordnung zu wahren, gar nichts anderes übrig, als zur Abschreckung, einmal in die Menge zu schiessen. Die dabei zufällig in den Kopf getroffene Maruschka Maraschenko, eine aus Rumänien eingewanderte Person mit zweifelhaftem und überdies auch noch jenischem Hintergrund, hatte sich ihre tödliche Verwundung selbst zuzuschreiben, war sie doch aktiv an einer unbewilligten, terroristischen Demonstration dabei.

Dass allerdings Hauptkommissar Harald Stunke (Name v.d.R. geändert), als ihm von einem SAT1-Reporter ein Mikrophon vorgehalten wurde, den unglücklichen Satz von sich gab: “Wir brauchen hier in Berlin keine Zigeunerhuren die statt Strich Stunk machen”, war natürlich wenig diplomatisch und wird voraussichtlich früher oder später in ein Disziplinarverfahren münden.

Auf jeden Fall ist klar, dass die freie, demokratische Meinungsäusserung von Stunke bei den Bergschuhkriegern für unglaublichen Stunk sorgte. Plötzlich war der Teufel los und unter lautem Gebrüll, bei dem gemäss staatlichen Organen eindeutig so umstürzlerische Sprüche wie: “Stürmt den Reichstag, hängt die Politiker auf, kastriert die Bullen” herauszuhören waren, rückten die Bergschuhler in Richtung Reichstag vor. Die verwendeten Parolen sind zwar noch nicht verifiziert, doch wird es den staatlichen Stellen ein Leichtes sein, dies nachzuliefern.

Als der Polizeichef sah, dass die Terroristen mit Gewehren bewaffnet waren und davon auszugehen war, dass diese Waffen auch verwendet werden sollten, gab er erstmals Befehl, sich hinter dem Reichstag neu zu formieren und die Lage zu besprechen. Gleichzeitig forderte er Verstärkung durch Panzer und Kampfhubschrauber an.

Leider gab es dann bei der anschliessenden Auseinandersetzung mit den Staatskräften und dem randalierenden Terrormob ungefähr 95 Tote und 186 Verletzte unter den Terroristen. Ein Polizist wurde von einem Stein getroffen und dabei so schwer verwundet, dass er sich behandeln lassen musste. Dummerweise konnte der Steinewerfer trotz verstärktem Einsatz von Videokameras und Fototechnik nicht dingfest gemacht werden.

Wie sich dann später herausstellte, handelte es sich bei den Kalas um Attrappen wie sie bei Theateraufführungen verwendet werden. Wie Richter Maloch X, der die verhafteten Terroristen im Schnellverfahren zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilte, jedoch erklärte, hätte es sich beim Tragen dieser Attrappen eindeutig um eine erschwerende Bedrohung gehandelt.

Fluido Schwesterqualle, der in der Sache eigentlich schlichten sollte, erklärte bei RTL:
“Wenn mich meine Lebensgefährtin nicht zurückgehalten hätte, würde ich jetzt an einer Laterne baumeln. Danke Michi”.

Die in Frankreich bei einer Wahlkampfveranstaltung weilende Bundeskranzlerin erklärte in ihrer unnachahmlichen, sympathischen Art:
“Wir können es nicht zulassen, dass dieses terroristische Gesindel die Werte unserer Demokratie zerstört. Deshalb werden wir sie gnadenlos verfolgen bis sie in ihre Rattenlöcher zurückgekehrt sind. Und wenn wir mit unseren Reformen durch sind, werden die froh sein, wenn sie statt 9 Wochen noch 9 Tage Urlaub kriegen”!

Und der wie immer nicht zu erschütternde Präsident der Grande Nation sprach während des gleichen Anlasses mit seinem süffisanten Grinsen in die zahlreichen Mikrophone:
“Ah ! ça ira, ça ira, les terroristes à la lanterne ! Ces couillons on les pendra ! La liberté triomphera ! Vive la nation”.
Man kann das in etwa so übersetzen: “Wir dulden keine Terroristen in unserem grossartigen Land.”

Franz Josef Rottenleitner, der Nachfolger des nach den ersten Unruhen ums Leben gekommenen Xaver Niederspitzer, erklärte in einem Interview mit Radio Teheran:
“Wenn erst einmal die heissen Winde des bajuwarischen Berglersommers blasen, wird der arabische Frühling dagegen wie ein laues Lüftchen wirken.”

Polenstädtchen . . .

08. Februar 2012

Irgendwie ist mir noch schwach in Erinnerung, dass der gute, alte “Dschordsch Dabbellju Basch”, als er noch Präsident der Vergeigten Staaten war, erklärte, sie, die Vergeigten, bräuchten keinen UNO-Beschluss, wenn sie irgendwo für Ordnung sorgen wollten. Und das taten sie dann auch. Es war meines Wissens um den Irak gegangen. Und wie alle Welt weiss, herrscht in dem Land heute Ruhe und Ordnung in einer mustergültigen Demokratie.

Und irgendwie ist, beziehungsweise war die Situation ähnlich, als vor ein paar Tagen im UNO-Sicherheitsrat über eine Resolution in Sachen Syrien abgestimmt werden sollte. Die wie immer eloquente Tante Clinton erklärte nämlich in aller Öffentlichkeit, das heisst im Fernsehen, dass sie doch sehr hoffe, dass Russland und China so abstimmen würden, wie die Welt das wünsche.

Nun, es erstaunt wenig, dass Missis Clinton der Meinung ist, dass die Vergeigten Staaten die Welt seien. So denkt sie halt. Einfach, klar, übersichtlich und vor allem unmissverständlich.

Deshalb meint sie ja auch, nicht ganz unähnlich ihrer Freundin IM Erika aus Deutschland, dass man einfach in der Weltgeschichte herumreisen sollte, um die Führer der Restwelt, etwa in China oder Russland, aufzuklären.

Beispielsweise über Menschenrechte, Eurorettung oder eben über das Abstimmungsverhalten im UNO-Sicherheitsrat. Das ist das Gebilde, in dem fünf Staaten das permanente Vetorecht besitzen. China, Russland, England, Frankreich und natürlich die Vergeigten, die immer dann, wenn es um Israel oder Palästina geht, ihr Veto ausüben. Das kommt recht häufig vor.

Allerdings hat Billys Gattin und derzeitige Aussenministerin der Vergeigten die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Vielleicht hat sie sich auch nur vertan. Oder in der Hausnummer geirrt. Auf jeden Fall, die Restweltführer hatten doch tatsächlich die Frechheit besessen, über eine eigene Meinung zu verfügen, sich nicht vorschreiben zu lassen WIE sie abstimmen und als Veto-Mächte, eben dieses Recht wahrgenommen und ihr Veto eingelegt. Und da war dann halt nichts mit Resolution, Drohkulisse, Flugverbotszone.

Doch das kratzt eine Clinton in keinster Weise. Kaum abgestimmt, beschimpfte sie die Scheisskerle aus Russland und China und erklärte dann sinngemäss und öffentlich dasselbe wie seinerzeit “Dschordsch Dabbellju”, nämlich dass die Vergeigten Staaten keinen UNO-Beschluss bräuchten, wenn sie der Ansicht seien, dass irgendwo auf der Welt aufgeräumt werden müsste.

So weit, so gut beziehungsweise so schlecht. Denn das ist nun doch eine ganz unverhohlene, äusserst aggressive Drohung. Und zwar nicht nur an die Adresse des derzeitigen Regenten in Syrien sondern auch an die Restweltführer in China, Russland und dem Iran.

Bei einem Spaziergang mit meiner Angetrauten diskutierten wir genau dieses Thema. Sie meinte, dass im vergeigten Land noch genügend Türme seien, die man in Schutt und Asche legen könne. Und wenn man dann in der Asche den Pass eines Iraners finden würde, hätte man schon einen Kriegsgrund. Daraufhin meinte ich dann, sooo kurz aufeinander könne man so eine Nummer nicht zweimal durchziehen. Aber die Burschen hätten ja jede Menge Uraltkähne, die auf den Weltmeeren herumschippern, da könne man schon mal Adolfs alte Polennummer durchziehen. Und schon meinte meine Angetraute: “Seit Fünfuhrrrfünfundvierrrzig wirrd zurrrückgeschossen”.

Wieder zuhause setzte ich mich an meinen Compi und fand einen Link den mir irgendjemand zugeschickt hatte. Als ich denselben anklickte, staunte ich nicht schlecht. Genau über dieses Thema hatten wir uns doch gerade unterhalten. Und da es höchstwahrscheinlich keine solchen Zufälle gibt, fand ich, dass man dieses Video doch weiterverbreiten sollte.

Der Inhalt des Videos kann ohne weiteres als reine Verschwörungstheorie abgetan werden, aber Fakt ist, eine ähnliche Nummer ist 1967 tatsächlich auch schon mal mit der USS-Liberty durchgezogen worden.

Wie auch immer, schauen Sie sich dieses Video an und helfen Sie mit, dasselbe weiterzuverbreiten. Vielleicht nützt es etwas. Denn, was wir auf gar keinen Fall brauchen, ist ein 3. Weltkrieg. Hier ist der Link: tp://youtu.be/YpJx5EJuRWc – bitte davor ht setzen.

Und hier das Video:

Kriegstrommeln

31. Januar 2012

Wilde Krieger trommeln gerne

Es ist allgemein bekannt, dass die Kriegsgurgeln aus den Vergeigten Staaten gerne und öfters mal einen kleinen oder grösseren Krieg vom Zaume reissen.

Wichtig hierbei ist:

1. Der Krieg muss ausschliesslich weit, weit weg von den Vergeigten Staaten stattfinden! Möglichst so weit, dass die Bürger der Staaten gar nicht so richtig raffen, wo das überhaupt ist.

2. Das Land, das überfallen wird, muss jedenfalls wesentlich, wesentlich schwächer sein als das Land der Vereinigten Kriegsgurgeln! Kleiner, schwächer und mit keiner wirklich schlagkräftigen Bewaffnung versehen.

3. Der Krieg muss möglichst nach dem Motto des ehemaligen Verteidigungsministers Colin Powell stattfinden: “Mit einer riesigen Übermacht rein, alles kurz und klein schlagen und dann, so schnell wie es nur geht, wieder raus”. So, oder ähnlich hat er sich seinerzeit beim ersten Irakkrieg geäussert.

BEVOR jedoch die Kriegsgurgeln mit aller Macht über ein Land herfallen, muss dem DRDW, dem “Doofen Rest Der Welt”, ein ordentlicher Kriegsgrund geliefert werden. Und in dieser Hinsicht verfügt das Heimatland Hollywoods über einige recht begabte Illusionisten. Wobei ich “elende Lügner” hier gar nicht erst verwenden will.

Vielleicht erinnern Sie sich noch:

Im ersten Irak-Krieg wurde ja behauptet, dass die irakischen Soldaten in Kuwait frisch geborene Kindlein aus den Brutkästen gerissen und dann ganz brutal, durch “auf den Boden schmeissen” getötet hätten. Da war die Welt vielleicht sowas von empört und der Überfall auf den Irak klare Sache. Allerdings sind die Friedenskrieger dann etwas zu schnell wieder raus aus dem Irak und der Diktator Saddam Hussein regierte munter weiter wie wenn nichts gewesen wäre.

Nachdem dann beschlossen worden war, dass Saddam Hussein weg vom Fenster muss, wurde dann der Welt plötzlich erklärt, dass der Drecksack nicht nur Massenvernichtungswaffen wie Giftgas an seiner eigenen Bevölkerung austestet. Nein, viel schlimmer, dieser elende Schweinehund wollte doch tatsächlich die ganze Welt, darunter natürlich auch Sie und mich, mit seinen fürchterlichen Massenvernichtungswaffen beglücken. Sowas kann lebensgefährlich werden!

Und dieser Bedrohung musste natürlich unbedingt begegnet werden. Das haben die Herren “Dschordsch Dabbelju Basch” und seine Spiessgesellen schon richtig erkannt und der Welt auch wortreich erklärt, bevor sie dann tatkräftig zur Sache gingen. Über den Ausgang der Angelegenheit will ich mich gar nicht erst auslassen. Der ist ja hinlänglich bekannt. Dass dann keine rauchenden Colts gefunden wurden ist schliesslich ein völlig anderes Thema.

Weil die Kriegsgurgeln dann in Sachen Libyen die Kiste mit den Massenvernichtungswaffen nicht schon wieder aufmachen konnten, zumindest nicht so schnell, wurde dann eine farbige Revolution geschürt. Allerdings kamen die Turnschuhkrieger einfach nicht so recht vom Fleck. Und als der dortige Machthaber Gaddafi anfing zu raffen, was da eigentlich so weit weg von Tripolis los war und der Sache ein Ende bereiten wollte, war es, für ihn, zu spät. Denn mittlerweile war die Mär vom Krieg gegen das eigene Volk geboren worden.

Dem DRDW wurde diesmal klar gemacht, dass der Diktator sein eigenes Volk bombardiere, unter seinen “Söldnern” Viagra verteilen lasse, damit diese besser vergewaltigen könnten und dass zum Schutz der Zivilbevölkerung deshalb eine Flugverbotszone eingerichtet werden müsse. Und dass das ganze nicht gar so auffällig wirkte, war es die Arabische Liga, die diese Flugverbotszone von der UNO fordern durfte und natürlich auch bekam.

Nun hatten die Turnschuhkrieger eine Luftwaffe vom Feinsten, der Gaddafi-Clan ein Problem vom Gröbsten und dass bei den bärtigen Kalaschnikow-Trägern westliche Elitetruppen mit agierten, ist mittlerweile ja auch durchgesickert. Der Rest ist hinreichend bekannt.

Weniger bekannt hingegen ist hier, weil es von den Qualitätsmedien weitgehend verschwiegen wird, dass seitdem in Libyen Mord und Totschlag herrscht. Dass die Stämme sich gegenseitig bekriegen und das Land von der “Demokratie” so weit entfernt ist wie die Sonne vom Mond. Aber das spielt ja auch gar keine Rolle, Hauptsache Länder wie Frankreich und Co. können sich jetzt mit libyschem Öl zum Sonderpreis bedienen.

Zu Afghanistan will ich mich nicht weiter äussern. Schliesslich muss die Heimat ja am Hindukusch verteidigt werden, wie so ein Obersozi einmal öffentlich machte. Ja, ja, die Kriegstreiber findet man überall. Das hat mit sozialistisch, rot, grün, schwarz oder braun überhaupt nichts zu tun. Wenn man Kurzzeitverteidigungsminister ist, wird notfalls auch am Hindukusch verteidigt. Hauptsache weit weg.

Und wenn die Bevölkerung wieder mal kriegsmüde wird, erzählt man den Leuten, dass die Talibanverbrecher Mädchenschulen schliessen und 12- bis 14-Jährige an 70-jährige verdiente Krieger verheiraten. Und schon kocht die Volksseele wieder. Diesen Schweinen, diesen elenden Päderasten, muss man wirklich was auf’s Maul geben.

Dass jetzt allerdings auf einmal die Rede davon ist, dass die Soldaten aus aller Welt aus Afghanistan raus sollen, macht allerdings ein wenig hellhörig. Warum so plötzlich und für WAS um alles in der Welt braucht man die den WO? Und vor allem WANN?

Ja, da hätte ich doch glatt den Iran vergessen. Das ist das Land, wo die Amerikaner schon einmal, das weiss heute kaum einer mehr, den dortigen Machthaber austauschen liessen und durch den Schah von Persien ersetzte.

Aber seit einem Gegenputsch, viele, viele Jahre später, heisst das Land wieder Iran. Und die derzeitigen Machthaber haben mit den Vergeigten Staaten wenig bis nichts am Hut.

Da sind doch einerseits diese fundamentalistischen, fanatischen Religionsführer, die “auspeitschen”, “steinigen” und “Hände abhacken” lassen. Also, das ist ja sowas von vorgestrig. Das dürfte es ja heute gar nicht mehr geben . . .

Da ist dann auch noch dieser bärtige, bösartige Präsident Ahmadinedschad vor dem, gemäss dem Qualitätsblatt Spiegel, “die Welt sich fürchtet”. Dieser verrückte Kerl mit seinem grauslichen Bart hält immer wieder provokante Reden, in denen er die Amerikaner und die Israelis beschuldigt, den ganzen nahen Osten zum Pulverfass machen zu wollen. Was zuviel ist, ist zuviel . . .

Und vor allem ist da die Bombe. Ja, die Bombe. Nicht irgendeine Bombe, keine Tischbombe, keine Rauchbombe, keine Eisbombe sondern die Atombombe.

Und mit der bedroht der Iran vor allem die Atommacht Israel, die Atommacht USA und letztendlich den Rest der Welt. Sie und mich eingeschlossen. So wird das nun schon ziemlich lange behauptet. Und dass mit so einer Atombombe nicht zu spassen ist, das weiss die Welt allerspätestens seit Hiroshima und Nagasaki.

Ach so, der Iran hat die Bombe noch gar nicht. Na und! Was nicht ist, kann ja noch werden. Und damit das, was noch gar nicht ist, gar nicht erst werden kann, wird der charismatische, barttragende Präsident im fernen Teheran als Bösewicht dargestellt, die religiösen Führer als fanatische Halbirre und der Iran als ein Land, dass ganz aggressiv den Rest der Welt bedrohen will.

Dass der Iran, ganz im Gegensatz zur Atommacht Israel, den Atomwaffensperrvertrag unterschrieben hat, spielt da überhaupt keine Rolle. Das ist sowieso nur ein lächerliches Detail.

Deshalb wird der Iran fortlaufend mit Sanktionen belegt und das soll so schnell nicht aufhören. Die Bedrohungskulisse wird ganz massiv hochgefahren und wenn sich der Iran wehrt, wird auch das wieder als Bedrohung dargestellt.

Da hat doch die EU, auf Bitten des farbigen Friedensengels, ihre Sanktionen noch einmal, diesmal ganz entschieden, verschärft. So soll also der Iran kein Öl mehr nach Europa liefern dürfen. Natürlich nicht per sofort. Das wäre zwar logisch. Aber nein, nein und nochmals nein.

Erst ab 1. Juli dürfen die nicht mehr liefern. Denn die EU braucht Zeit, damit sie sich anderweitig versorgen kann.

Das ist ungefähr so, wie wenn ein Mann zu seinem Eheweib sagt: “Also Schatzilein, ab 1. Juli sind wir getrennte Leute. Aber bis dahin, also bis ich eine andere gefunden habe, darfst du weiterhin für mich kochen, meine Wäsche waschen und bügeln und mir in der Nacht den Hintern wärmen”. Na, Hand auf’s Herz, was wäre da wohl los?

Aber wenn nun der Iran sagt, wenn Ihr uns mit solchen Sanktionen kommt, dann kriegen alle die Länder, die für diese Sanktionen sind, nicht erst ab 1. Juli kein Öl mehr sondern ab sofort. Mal sehen, wie lustig das ist, wenn ihr an den Arsch friert.

Jaaa, wenn der Iran sowas von sich gibt, dann ist das natürlich glasklar eine Bedrohung Europas und eine Bedrohung für den Rest der Welt. Und da darf der “Nahost-Experte” Ulrich Tilgner im Fernsehen, beispielsweise in der Schweizer Tagesschau vom 29.1.12 orakeln wie das nun weitergeht. Und seine Zukunftsschau endet mit den lapidaren Worten:

“…dürfte es möglicherweise im Herbst in einen Krieg münden.”

Also, wohlan denn. Geniessen wir einen (hoffentlich) schönen, friedlichen Frühling und Sommer. So nach dem Motto:

Esst und trinkt so lang’s Euch schmeckt,
schon zweimal ist das Geld verreckt!
Und Krieg hat’s auch zu oft gegeben,
Herrgott, wir wollen doch “NUR LEBEN”!